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Rubrik:Lifestyle
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Autor:Roman Libbertz
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Triebjagd von Roman Libbertz - Siebenundvierzigstens

Das Vorwort von Nilz Bokelberg

Roman Libbertz. Literat? Barbesitzer? Nachtlebenlegende? Oder gar Impresario? Das ist doch letztenendes alles egal. Wichtig ist, dass der Priveé-Macher durch die Stadt zieht. Und beobachtet. Genau beobachtet. Er betrachtet das Nightlife nicht von außen, er ist ein Teil des Ganzen. Wie ein Puzzleteil, das einem sagt, welche Teile noch fehlen. Ein innerer Blick in eine oberflächliche Welt. München auf der Couch, wöchentlich an dieser Stelle.
"Hugo's" das neue "Kytaro", also rein ins alte "Kytaro", "Kytaro", "Kytaro". Es ist vollbesetzt. Die Menschen. Verändert? Nein, nein, nein. Gleiches Publikum und schon wieder Sirtaki-Musik, (nicht urgriechisch, sondern, der für einen Hollywoodfilm erfundene Tanz) schnell wieder raus. Fedde le Grand oder Howard Donald?

Hebe deine Hände, wenn House nicht tot ist. Soll ich?

8seasons. Große Schlangen ranken sich vorbei am Privee. Oben, der Detroiter Händemann gegen sich selbst auflegend. Mir alles ein wenig zu basslastig, aber die Gäste sind „magnifique“ - Models. Szene. Models. Szene. Alle tanzen irgendwie und Smalltalk überall, überall, überall.
„Warst Du in St. Moritz, Italien?“
„Nein, St. Moritz zum Skifahren.“
„Ach so. Hör auf zu reden. Vielleicht für immer?“

Hebe deine Hände, wenn House nicht tot ist. Soll ich?

"Milchbar"-Chef Flo Faltenbacher begutachtet das musikalische Kunstprojekt und ärgert sich ein wenig, dass ich in seinem neuen Chalet an der Sonnenstraße noch nicht aufgeschlagen bin.
Gedanken an die alte "Milchbar". Viel rot, viel Alkohol, viel wildes Geknutsche. Dann vermehrt Schlägereien. Jetzt Umzug. Nur verständlich. Eine Platte zerschneidet unser weiteres, weiteres, weiteres Gespräch „Put your Hands up for Detroit“. Tausend Arme.

Hebe deine Hände wenn House nicht tot ist. Soll ich?

Party, wie immer, tausendmal gesehen? Wie bewerte ich das hier? Ach so ja.
All meine Gefühle dieser Party, die Freuden und Leiden anderer Personen mitzuerleben, kommen dann nur durch ein Bild zustande. Ein Model entzündet im Club, Club, Club ihre Zigarette an der falschen Seite. Nicht, nicht, nicht. (Ich weise sie daraufhin.) Sie dreht den Nikotinstengel um und, und, und verbrennt sich natürlich den Mund. Ich lache meine Netzhäute glasig.

Hebe deine Hände, wenn House nicht tot ist. Soll ich?

Mit, durch die Lider, verbundenen Augen versuche ich den Dingen schließlich, endlich auf den Grund zu gehen und ja, ja, ja ich hebe meine Hände. House ist nicht tot!
Nach dieser Erkenntnis möchte mein Kopf noch ins Pacha, aber ich bin zu müde.
Geht mein Körper mit mir ins Bett? Zensiert!

Kommentare zur News

von
werft die hände in die luft
und fangt sie wieder auf
von
sengs vor de dens
1-2 von 2

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