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Rubrik:Musik, Fashion, Lifestyle, Szene
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Letzte Aktualisierung:
Triebjagd von Roman Libbertz - Sechsundzwanzigstens

Das Vorwort von Nilz Bokelberg
Roman Libbertz. Literat? Barbesitzer? Nachtlebenlegende? Oder gar Impresario? Das ist doch letztenendes alles egal. Wichtig ist, dass der Priveé-Macher durch die Stadt zieht. Und beobachtet. Genau beobachtet. Er betrachtet das Nightlife nicht von außen, er ist ein Teil des Ganzen. Wie ein Puzzleteil, das einem sagt, welche Teile noch fehlen. Ein innerer Blick in eine oberflächliche Welt. München auf der Couch, wöchentlich an dieser Stelle.
MTV Music Week – Peitschen, jugendsprachlich, für Freude bereiten.
Montag.
Kesselhaus. Line Up. „Bushido“ und „Sido“. Klingt gut, jedoch hat der „Aggrogründer“ im Schlafzimmer ein von Doreen gefertigtes Bild. „Bushido´s“ Textzeile in Sonnenbankflavour: Doreen – Maskenmann - Aidstest positiv. Freunde werden sie nicht mehr und sagen ihre Auftritte ab. „K.i.z“ singt zumindest Riesenglied.
Nike Lounge, unspannendes Berliner Kunstpublikum.
Die „zeitungsgepriesene“, hässliche „Charles Bar“ mit den „Foo Fighters“.
Nichts hat gepeitscht.
Dienstag.
After Show der „Foos“ im „Privee“. Tausend Kurzmittteilungen mit der Managerin. Letzte um zwei Uhr: „Sie sind zu fertig.“
Auch Snoop taucht bei „Steve O“s´ „Fresh to Death“-Feier auch nicht auf, Wir rocken. „Sammy Deluxe“ und „Shaggy“ trällern. Shaggy war niemals cool.
„Pete“, das spritzende Promimodel ist im „Atomic Cafe“. Sich Ablichten lassen mit jedem der den Arm um ihn schlingt und Image erfüllen.
Das „Baby“ hat er zuvor nach nur zwanzig Minuten verlassen. C. verfrühstückt ihn im Bild und V. angeblich im Hotel. Die armen Eltern.
Nichts hat gepeitscht.
Mittwoch.
Circus Krone. „Beatsteaks“ sind launig, „Sportis“ rocken, wenn man das mag und „Pete“ versingt den schönen Harmonieteppich seiner Band gänzlich. Im Artist-bereich darf nicht geraucht werden. Vip-gäste mit Bier auf dem Boden sitzend, aufstehend, raus in die Kälte für den Nikotinkonsum, erneut setzend.
„Bayerischer Hof“ Niteclub von Burda im „Blue Spa“. Sensationeller Rotwein. Eine Hollywoodschönheit, die augenscheinlich zuviel getrunken hat, kotzt beim Rausgehen auf den roten Teppich.
Nichts hat gepeitscht.
Donnerstag.
European Music Awards. Ben Tewaag vergaß sich zu akkreditieren. Macht nichts. Er kommt vor der Tür an und 20 Fotographen stürzen sich auf ihn. Der rote Teppich wird ausgerollt und Ben ist an diesem Abend der einzige, welcher ohne Karte bis zur Bühne vordringen darf.
Die Show ist es so langweilig, dass ich nicht weiss wann ich das letzte Mal sooft gähnen musste. Der Stotterer, der Wimbledon gewann erzählt über Ping Pong. Umbau, Nächster Künstler.
Sony BMG Feier. Erneut Kesselhaus. „Wyclef“ performt drei Stunden live, wenn man das schätzt. David Beckham und Victoria „Look- a –like – Gag“ pointiert nicht.
Beim Rausgehen eine pralle Tüte „give aways“.
Universal Feier. Reithalle. Sensationeller Rotwein. Alle Künstler der Show sind dort.
Außer „Tokio Hotel“ nur noch Produkte eines Managements. Keine Authenzität. Nicht einmal die Foos.
Nichts hat gepeitscht.
Die besten Partys, die beste Stimmung, die beste Show hat München nicht erreicht.
Kein Funke! Es ist wohl wie zum vög...... oder feiern nach Ibiza zu reisen.
Die Woche war nichts. Schade.
Schade2.
MC Winkel musste in der hellichten früh austreten und ich einen Schlüssel an der Rezeption des „H´otelo“ entgegennehmen. Daraufhin bat ich den Taxifahrer kurz zu warten, um anschließend nach Hause zu fahren. Er forderte einen Pfand ein. Ich gab ihm daraufhin mein Handtelefon. Als wir zu Hause ankamen bezahlte ich 20 Euro, bei einem Taxameterstand von 12, 80 Euro. In meiner Wohnung bemerkte ich, dass mir unser Personenbeförderer den elektronischen Pfand nicht zurückgegeben hatte. Mein Handy war bereits ausgeschaltet!
Zum Abschluß hier das einzige, dass mich augenscheinlich „Spätpubertärenden“ in den vier musikalisch getränkten Abenden doch noch zum Jauchzen brachte:
Bereits geschrieben:
Triebjagd von Roman Libbertz - Einundzwanzigstens
Triebjagd von Roman Libbertz - Zweiundzwanzigstens
Triebjagd von Roman Libbertz - Dreiundzwanzigstens
Triebjagd von Roman Libbertz - Vierundzwanzigstens
Triebjagd von Roman Libbertz - Fünfundzwanzigstens
www.romanlibbertz.de


Kommentare zur News
von
Ich glaube, die Qualität des "Peitschens" hängt von der Erwartungshaltung ab. Nirgendswo gibt es nette Stars zum Anfassen oder Stmmungsgarantie.
Einige der Partys und Konzerte waren - in meiner kleinen, subjektiven Wahrnehmung - schon sehr gut und die EMA "Show" in Live zu sehen war auch sehr beeindruckend. Show-Time!
Was vergessen wird: alleine schon das Angebot eine Woche lang, jeden Abend auf eine Feier/Konzert mit nahmhaften Künstlern (Beatstakes, Foo Fighters, Kurtis Blow, Jan Delay & einige sehr gute DJs) an zum teil ungewohnten Locations gehen zu können, nahm für München schon fast cosmopolitische Ausmaße an.
Manchmal muss man nicht alles schlecht reden. Es ist schon irgendwie ein Luxusproblem, wenn man diese Events nicht schätzen konnte.
"Wenn man nicht spürt, dass man lebt, wird das Leben sinnlos" heisst es in der Hollywood Philosphie. Manche spüren nur noch beim Peitschten Freude ...
ich steh nicht auf Peitschen, weder aus- noch anpeitschen.
Aber auch das ist subjektiv.Und deswegen diskutieren wir ja auch gerne angeregt über diese unterhaltsame und spannende Kolumne.
Einige der Partys und Konzerte waren - in meiner kleinen, subjektiven Wahrnehmung - schon sehr gut und die EMA "Show" in Live zu sehen war auch sehr beeindruckend. Show-Time!
Was vergessen wird: alleine schon das Angebot eine Woche lang, jeden Abend auf eine Feier/Konzert mit nahmhaften Künstlern (Beatstakes, Foo Fighters, Kurtis Blow, Jan Delay & einige sehr gute DJs) an zum teil ungewohnten Locations gehen zu können, nahm für München schon fast cosmopolitische Ausmaße an.
Manchmal muss man nicht alles schlecht reden. Es ist schon irgendwie ein Luxusproblem, wenn man diese Events nicht schätzen konnte.
"Wenn man nicht spürt, dass man lebt, wird das Leben sinnlos" heisst es in der Hollywood Philosphie. Manche spüren nur noch beim Peitschten Freude ...
ich steh nicht auf Peitschen, weder aus- noch anpeitschen.
Aber auch das ist subjektiv.Und deswegen diskutieren wir ja auch gerne angeregt über diese unterhaltsame und spannende Kolumne.
von
Die Foos waren not bad. Immerhin wesentlich amüsanter als Snoop. Auch das Konzert am Dienstag vor den EMAs war echt gut. Ansonsten: Zustimmung!
von
schade, DASS (ja so schreibt man das) vorherigem kommentar jeglicher sinn fehlt. wer lesen kann ist klar im vorteil.
von
Schade das den News jegliche Objektivität fehlt. Vielleicht ist es Neid das nicht einmal nach langem betteln einer von den Foos im Laden steht während woanders gefragt wird ob denn überhaupt noch Platz ist. Es könnte aber auch der Mangel an Intelligenz sein wie mann ja in der Prinz lesen konnte. Ich glaube ein IQ von 100 hätte gereicht um auf die IQ Club Party gehen zu können. Für so nen Bericht tuns glaub ich schon die hälfte.
von
jup die EMAs waren stinklangweilig!
det einzige was gerockt hat waren die kilians im atomic.
vielen dank für die aufmerksamkeit!
det einzige was gerockt hat waren die kilians im atomic.
vielen dank für die aufmerksamkeit!
1-10 von 10











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