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Rubrik:Lifestyle, Szene
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Triebjagd von Roman Libbertz - Neununddreißigstens

Das Vorwort von Nilz Bokelberg
Roman Libbertz. Literat? Barbesitzer? Nachtlebenlegende? Oder gar Impresario? Das ist doch letztenendes alles egal. Wichtig ist, dass der Priveé-Macher durch die Stadt zieht. Und beobachtet. Genau beobachtet. Er betrachtet das Nightlife nicht von außen, er ist ein Teil des Ganzen. Wie ein Puzzleteil, das einem sagt, welche Teile noch fehlen. Ein innerer Blick in eine oberflächliche Welt. München auf der Couch, wöchentlich an dieser Stelle.
Meine Gedanken vor dem Spiegelschrank
Ich ziehe ein T-Shirt drunter.
Gehe ich in die Milchbar, das Privée, in die erste Liga oder in den Crown's Club werde ich Achselnässe entwickeln. Tanzen ist wahrscheinlich auch ausgeschlossen.
Ich ziehe nur ein Hemd an.
Sagt mir die Musik nicht zu und es legt nicht Novy, ein anderer bekannter DJ im Pacha oder in der roten Sonne auf, könnte ich ein Problem bekommen, wenn ich ein Temperaturproblem nicht bewege.
Eng geschnitten oder nicht?
Gibt es keinen Indoor-Raucherbereich werde ich mich erkälten.
Ich ziehe eine Krawatte an.
Im P1, Pacha, 8 Seasons, Max Suite, Harlander, Baby! sicher kein Problem. In den anderen Clubs setzte ich mit meinem Outfit ein Ausrufezeichen und werde vielleicht abgestempelt.
Ich weiss nicht ob ich das heute will.
Ich ziehe ein Sakko an.
Ähnliches Problem wie bei dem Binder.
Ich ziehe eine blaue Jeans an.
Das passt immer!
Ich ziehe Sportschuhe an.
In Sportschuhen transpiriert man mehr. Sind die Sneakers nicht mehr brandneu, können sie zudem, auch wenn man sie in der Waschmaschine reinigt, mit „Sagrotan“ oder Schuhdeos arbeitet, Geruch entwickeln. Bei einem „eine Nachtvergnügen“ kann das hässlich werden.
Ich ziehe Lederschuhe an.
Mit diesen Sohlen kann man schlecht tanzen. Das bedeutet nur rumstehen, talken und trinken.
Soll das mein Abend werden?
Ich ziehe einen Anorak an.
Ich muss also die Jacke abgeben, wenn es eine Garderobe gibt. Ein nur kurzer Aufenthalt in einer Location ist damit ausgeschlossen und bleibe ich den ganzen Abend, muss ich mich bestimmt bei der Abholung anstellen. Gibt es keine Garderobe muss ich den Anorak irgendwo hinlegen. Er kann mir geklaut werden oder ich könnte zu betrunken sein und ihn vergessen.
Ich ziehe einen Mantel an.
Das Ablegeproblem bleibt und eventuell ist es zu kalt und ich friere auf dem Hinweg beziehungsweise beim Wechseln der Clubs.
Ich ziehe einen Hut auf.
Ist es heiß, so kann es mich auf dem Kopf jucken. Kappen und Hüte lassen die Luft nicht zirkulieren und der Haarfraß wird unterstützt.
Jede Kopfbedeckung lässt die Frisur zusammenfallen und ich müsste, falls ich den Hut absetzte, sie auf dem Klo neu stylen. Wohin dann den Hut ablegen?
Narzistisch? Metrosexuell?
Ich gehe heute besser in des Kaisers neuen Kleidern.
Probleme gelöst!
Bereits geschrieben:
Triebjagd von Roman Libbertz - Einundzwanzigstens
Triebjagd von Roman Libbertz - Zweiundzwanzigstens
Triebjagd von Roman Libbertz - Dreiundzwanzigstens
Triebjagd von Roman Libbertz - Vierundzwanzigstens
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Triebjagd von Roman Libbertz - Einunddreißigstens
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Triebjagd von Roman Libbertz - Dreiunddreißigstens
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Triebjagd von Roman Libbertz - Sechsunddreißigstens
Triebjagd von Roman Libbertz - Siebenunddreißigstens
Triebjagd von Roman Libbertz - Achtunddreißigstens
www.romanlibbertz.de


Kommentare zur News
von
forscher haben bewiesen, dass man in den stunden VOR der party am glücklichsten ist...
da nervt mich wenigstens keiner von euch und ich geniesse meine exquisite gesellschaft ganz alleine...
"Would you fuck me? I'd fuck me. I'd fuck me hard."
(man beachte diese unglaublich geile nummer, die irgendwie keine sau kennt)
da nervt mich wenigstens keiner von euch und ich geniesse meine exquisite gesellschaft ganz alleine...
"Would you fuck me? I'd fuck me. I'd fuck me hard."
(man beachte diese unglaublich geile nummer, die irgendwie keine sau kennt)
von
das dumme an diesen 2 stunden langen anzieh -ratlosigkeiten ist ja, dass es am ende aussehen soll wie zufällig dahindrapiert....cool halt.
det is det schwierigste an der ganzen geschichte, nech?
det is det schwierigste an der ganzen geschichte, nech?
von
Das lustigste sind die Leute, die am frühen Abend 2 Stunden gebraucht haben um Ihr Outfit perfekt zu stylen (eventuell auch nach Romans obigen Gedankenansätzen) und die dann alleine, komplett verdreckt, morgens um neun auf dem Milchbarboden zucken.
Sich für eine Feierei-Party schick und teuer anzuziehen ist eh irgendwie ein Paradoxon...
Sich für eine Feierei-Party schick und teuer anzuziehen ist eh irgendwie ein Paradoxon...
von
einen schönen menschen kann nichts entstellen.....
nuja, ich wusste nicht, dass auch männer ewig vorm kleiderschrank stehen und grübeln.
danke für diesen einblick in die "männer-schrank-welt"
nuja, ich wusste nicht, dass auch männer ewig vorm kleiderschrank stehen und grübeln.
danke für diesen einblick in die "männer-schrank-welt"
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