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Rubrik:Lifestyle
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Letzte Aktualisierung:
Triebjagd von Roman Libbertz - Dreiundfünfzigstens
Das Vorwort von Nilz Bokelberg
Roman Libbertz. Literat? Barbesitzer? Nachtlebenlegende? Oder gar Impresario? Das ist doch letztenendes alles egal. Wichtig ist, dass der Priveé-Macher durch die Stadt zieht. Und beobachtet. Genau beobachtet. Er betrachtet das Nightlife nicht von außen, er ist ein Teil des Ganzen. Wie ein Puzzleteil, das einem sagt, welche Teile noch fehlen. Ein innerer Blick in eine oberflächliche Welt. München auf der Couch, wöchentlich an dieser Stelle.
Roman Libbertz. Literat? Barbesitzer? Nachtlebenlegende? Oder gar Impresario? Das ist doch letztenendes alles egal. Wichtig ist, dass der Priveé-Macher durch die Stadt zieht. Und beobachtet. Genau beobachtet. Er betrachtet das Nightlife nicht von außen, er ist ein Teil des Ganzen. Wie ein Puzzleteil, das einem sagt, welche Teile noch fehlen. Ein innerer Blick in eine oberflächliche Welt. München auf der Couch, wöchentlich an dieser Stelle.

Du tauchst mit Freunden in die Nacht.
Hier und dort werden Fremde zu Bekannten.
Das Klirren von Getränken. Das Lachen. Überall Wörter.
Lichter um Menschen in der Dunkelheit.
Lebensgeschichten und Jagdversuche.
Das Streben nach Zweisamkeit.
Hier und dort werden Fremde zu Vereinten.
Lichter um Menschen in der Dunkelheit.
Morgengrauen. Ein paar trunkene Seelen.
Das Streben nach Zweisamkeit.
Hier und dort kämpfen sie weiter, immer weiter, teils unerbittlich gegen sich selbst.
Alkoholiserte Menschen leuchten in der helllichten früh nicht.

Triebjagd von Roman Libbertz - Vierzigstens
Triebjagd von Roman Libbertz - Einundvierzigstens
Triebjagd von Roman Libbertz - Zweiundvierzigstens
Triebjagd von Roman Libbertz - Dreiundvierzigstens
Triebjagd von Roman Libbertz - Vierundvierzigstens
Triebjagd von Roman Libbertz - Fünfundvierzigstens
Triebjagd von Roman Libbertz - Sechsundvierzigstens
Triebjagd von Roman Libbertz - Siebenundvierzigstens
Triebjagd von Roman Libbertz - Achtundvierzigstens
Triebjagd von Roman Libbertz - Neunundvierzigstens
Triebjagd von Roman Libbertz - Fünfzigstens
Triebjagd von Roman Libbertz - Einundfünfzigstens
Triebjagd von Roman Libbertz - Zweiundfünfzigstens
www.romanlibbertz.de

Kommentare zur News
von
erinnert mich an:
Das Hurenhaus
Wir hörten, wie wir schritten, Tanz
Die Straße her im Mondenglanz
Und blieben stehn vorm Hurenhaus.
Von drinnen überm Lärm und Treiben
Kam laut ein Walzer durch die Scheiben,
"Das treue, liebe Herz" von Strauß.
Und gleich mechanischen Grotesken
Mit viel phantast’schen Arabesken
Sahn wir den Zug der Schatten gehen,
Zu Horn und Geige übers Fenster
Gleiten die tanzenden Gespenster
Wie Blätter schwarz im Windeswehn.
Gleich automatischen Skeletten
Chassierten schlanke Silhouetten
Vorbei zum Takt der Pastourelle,
Dann würdig, Hand in Hand zum Pfande,
Tanzten sie eine Sarabande;
Ihr Lachen widerhallte gell.
Bald sah man eine Liebesgruppe
Von Spukphantom und Räderpuppe,
Bald sangen sie ein Rigaudon,
Bald trat, im Mund die Zigarette,
Schwarz eine grause Marionette
Ganz wie ein Mensch auf den Balkon.
Ich sprach, zu meinem Lieb gewandt:
"Die Toten tanzen Hand in Hand,
Staub mit dem Staub im Wirbelbraus."
Doch sie, sie hörte Geigenchor
Und ging von mir und trat ins Tor:
Die Liebe in der Wollust Haus.
Da plötzlich klangen Dissonanzen,
Die Tänzer waren müd vom Tanzen,
Die Schatten wirbelten nicht mehr,
Und durch die lange Straße nun
Kroch grau der Tag auf Silberschuhn
Wie ein verschüchtert Mädchen her.
Das Hurenhaus
Wir hörten, wie wir schritten, Tanz
Die Straße her im Mondenglanz
Und blieben stehn vorm Hurenhaus.
Von drinnen überm Lärm und Treiben
Kam laut ein Walzer durch die Scheiben,
"Das treue, liebe Herz" von Strauß.
Und gleich mechanischen Grotesken
Mit viel phantast’schen Arabesken
Sahn wir den Zug der Schatten gehen,
Zu Horn und Geige übers Fenster
Gleiten die tanzenden Gespenster
Wie Blätter schwarz im Windeswehn.
Gleich automatischen Skeletten
Chassierten schlanke Silhouetten
Vorbei zum Takt der Pastourelle,
Dann würdig, Hand in Hand zum Pfande,
Tanzten sie eine Sarabande;
Ihr Lachen widerhallte gell.
Bald sah man eine Liebesgruppe
Von Spukphantom und Räderpuppe,
Bald sangen sie ein Rigaudon,
Bald trat, im Mund die Zigarette,
Schwarz eine grause Marionette
Ganz wie ein Mensch auf den Balkon.
Ich sprach, zu meinem Lieb gewandt:
"Die Toten tanzen Hand in Hand,
Staub mit dem Staub im Wirbelbraus."
Doch sie, sie hörte Geigenchor
Und ging von mir und trat ins Tor:
Die Liebe in der Wollust Haus.
Da plötzlich klangen Dissonanzen,
Die Tänzer waren müd vom Tanzen,
Die Schatten wirbelten nicht mehr,
Und durch die lange Straße nun
Kroch grau der Tag auf Silberschuhn
Wie ein verschüchtert Mädchen her.
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