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Rubrik:Lifestyle, Kultur
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Autor:Agent Flyn
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Vom Kneipenspiel zur Weltmeisterschaft

Er gehört zu einer guten Kneipe einfach dazu – der Tischkicker.
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Seit vielen Jahrzehnten kämpfen Teams und Einzelspieler auf Partys, Geburtstagen oder auf Turnieren um den Spielgewinn. Mittlerweile gibt es Weltmeisterschaften und eigene Ligen, die sich vor allem innerhalb der 60er und 70er entwickelten und immer größere Beliebtheit erfahren. Tischfußball ist vermutlich seit Beginn des Fußballzeitalters um die Anfänge des 20. Jahrhundert bekannt und die ersten Patente und Tische kamen in den 20er und 30er Jahren auf. Die Faszination Fußball macht auch heutzutage in Deutschland vor niemandem halt, denn fast jeder hat mindestens einmal in seinem Leben am Kickertisch gestanden, die Stangen gedreht und den Ball über die Platte geschickt.


Besonders Ereignisse rund um den Rasenfußball, ob Weltmeisterschaft oder Champions League steigern den Appetit auf eigene Turniere und Spiele, ohne sich dafür gleich auf den Fußballplatz begeben zu müssen. Kicker sind bei jedem Wetter und zu jeder Zeit spielbar und benötigen weniger Platz und Aufwand.


Die Sportspielgeräte in Spielhallen nehmen ab, während die Anzahl in Vereinen zunimmt.
Quelle: http://de.statista.com/
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1. Geschichte und Entwicklung
1.1 Die Ursprünge: Automobil- und Automatenhersteller

Der Franzose Lucien Rosengart entwickelte vermutlich um die Jahrhundertwende eine erste Version des heutigen Tischfußballs. Der Mitarbeiter des Automobilherstellers Citroën nutzte das ursprüngliche Modell nicht zur kommerziellen Weiterverarbeitung, denn das übernahm eine Schweizer Firma aus Genf, bekannt unter dem Namen „Kicker“. Diese Tische waren in Deutschland, der Schweiz und Belgien sehr beliebt, weshalb dieser Name als Bezeichnung für Tischfußball bis heute erhalten blieb. Patente meldeten allerdings 1937 auch der Spanier Alejandro Finisterre und 1922 der Brite Harold S. Thornton an. Thornton soll angeblich durch eine Streichholzschachtel inspiriert worden sein, nachdem er bereits länger mit dem Gedanken der Nachstellung seiner Lieblingsbegegnungen gespielt hatte. Der Automatenhersteller Löwen und der Lieferant Leonhart entwickelten ab den 50ern vor allem in Deutschland Tischkicker und veranstalteten Turniere, so dass 1967 die erste Deutsche Meisterschaft stattfand.

1.2 Der Deutsche Tischfußball-Bund
Der DTFB gründete sich 1969 in Mannheim, während der dritten Deutschen Tischfußballmeisterschaft. Die neue Sportart fand viel Zuspruch und bereits 1978 gab es den ersten Deutschen Mannschaftsmeister und eine Bundesliga. Heute gibt es zwölf Landesverbände und 5683 aktive Spieler, inklusive Jugendarbeit, Turnieren und einer Förderung als Spitzensport. Seit 2011 gibt es die Deutsche Tischfußball Jugend DTFJ, welche sich für die Junioren Bundesliga einsetzt und die Jugendarbeit unterstützt. Neben Frauen- und Seniorenfußball ist mittlerweile auch der Rollstuhlsport etabliert. In der ersten Bundesliga treffen sich die besten Mannschaften an zwei Wochenenden im Jahr, um in Vorrunde und Finale die Deutschen Meister zu ermitteln. Dort gelten die weltweit einheitlichen Regeln, die im Mai 2014 zuletzt verändert wurden. Rekordmeister ist KGB Hannover, der bis 2014 vier Titel in Folge holen konnten. Weitere Infos gibt es auf der DTFL-Homepage.

1.3 Die International Table Soccer Federation
2002 gründete sich der Weltverband ITSF, der die weltweiten Ligen, Turniere und Regelwerke zu einem Verband vereinte. Die wesentlichen Ziele dieser Föderation sind:

• Sport mit natürlichen und universellen Wettbewerbsregeln
• Fair Play
• Gesunde Form von Freizeit und Erholung
• Förderung von Tischfußball rund um die Welt
• Kampf gegen Diskriminierung und Doping

Bisher sind über 60 nationale Verbände der ITSF beigetreten und eines der ambitioniertesten Ziele ist es, Tischfußball zu einer olympischen Sportart zu machen. Die Regeln sind klar definiert und es gibt nur fünf Tischtypen, welche bei internationalen Turnieren zum Einsatz zu kommen. In der Rangliste 2014 der erfolgreichsten Spieler steht der Belgier Giuliano Bentivoglio an erster Stelle.

Quelle: www.table-soccer.org/

Amtierender Weltmeister ist allerdings Sven Wondsyld aus Dänemark.
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Dass sich Tischfußball international erfolgreich etablieren konnte, liegt vermutlich auch an der Kneipenkultur, die den gemütlichen Wettstreit am Abend jederzeit möglich machte. Ähnlich wie Darts oder Billard gehört Kickern zu einem guten Kneipenabend einfach mit dazu und sorgt für Belebung im Kneipenbusiness. Wie bei vielen Sportarten ist die Veränderung zu Vereinsspielern und Hobbyspielern ein langsamer Prozess, der sich über viele Jahrzehnte entwickelte. Computer und Automaten schienen in den 80er und 90ern die Kicker zu verdrängen, doch Hobbyspieler und Vereinsspieler erweckten das Genre zu neuem Leben. Die Internationalisierung verhalf dem Sport zu weltweiter Anerkennung und erhielt den Status als beliebtes Kneipen- und Barspiel. Folgender Eintrag beschäftigt sich mit weiteren Spielen wie Billard, Airhockey oder Darts, die es von der Kneipe bis zur Weltmeisterschaft schafften. Kicker belegt dort unter den Top fünf Kneipenspielen den zweiten Platz hinter Billard. Beim Tischfußball ist es möglich, jederzeit einzusteigen und deshalb ist sowohl das Kneipenspiel, als auch das Vereinsspiel für den Erhalt der Sportart und des Hobbys wichtig.

2. Aufbau und Design
2.1 Offizielle Maße, Gewichte und Vorgaben
Die Tischhöhe von Fußboden bis zur Mitte der Stangen sollte 90 Zentimeter betragen, das Tor ist 20 Zentimeter breit und acht Zentimeter hoch. Das Spielfeld beträgt 120 mal 68 Zentimeter. Die Abstände von Stange zu Stange betragen meist 15 Zentimeter, während die Abstände der Figuren zum Boden bei 1,2 Zentimetern liegen. Die fünf offiziell anerkannten Tischtypen variieren dabei nur leicht. Die Gewichte liegen zwischen 60 bis 150 Kilogramm. Zu den offiziellen Herstellern zählen:

• Bonzini
• Garlando
• Roberto Sport
• Tecball
• Tronado

Zu den offiziellen Trainingstischen gehören:

• Rosengart
• Leonart
• Sardi

In den einzelnen Ländern sind jeweils weitere Tischtypen für Turniere oder Ligen möglich. Es ist nicht erlaubt, die Tische zu verändern oder Harz und Magnesium einzusetzen. Offizielle Bälle sind von der ITSF Sport Commission ausgewählt. Eine Möglichkeit ist es, Griffe individuell auszutauschen, wenn diese nicht fest installiert sind.

Die richtigen Maße sind wichtig für ein faires Spiel.

2.2 Eigenbau gegenüber offiziellen Tischen
Der wichtigste Faktor bei Eigenbau gegenüber offiziellen Tischen ist die Kostenfrage. Wer zu Hause ein wenig Spaß haben möchte und keine professionelle Laufbahn anstrebt, ist mit einem eigenen Tisch sehr gut bedient und hat darüber hinaus viel Freude am Bau des Tisches. Offizielle Geräte sind kostenintensiver, bieten dafür allerdings einen optimal ausgerichteten Spielspaß. Für einen Kicker benötigen Hobbyhandwerker Hartholz und das notwendige Zubehör der Stangen, Lager und Spielfiguren. Wichtig ist außerdem eine gute Lackierung der Oberfläche, damit der Kicker auch möglichst lange hält. Dieser Seite liefert eine Bauanleitungen für einen eigenen Kicker. Viele Hersteller bieten neben den offiziellen Turniertischen auch günstigere Trainingsmodelle oder kleinere Varianten an.

2.3 Hilfsmittel und Extras
Beim Tischfußball sind Hilfsmittel oder Veränderungen am Tisch im Prinzip nicht erlaubt. Allerdings kann es möglich sein, Handschuhe zu verwenden oder Puder oder Deo für die Hände einzusetzen, wenn sie die anderen Spieler nicht stören. Um einen festen Griff zu besitzen, nutzen einige Spieler Golf- oder Baseballhandschuhe, die eine bessere Kontrolle der Stangen und der Spielfiguren ermöglichen. Der Nachteil ist allerdings, dass der Spieler durch das Leder weniger spürt und im Laufe des Turniers die Hände sehr stark schwitzen können. Eine Alternative sind Griffbänder, die ähnlich wie im Tennis oder Badminton auf die Stangen zu kleben sind. Es gibt viele Varianten, die entweder den Schweiß sehr gut aufnehmen oder mit einer klebenden Oberfläche die Hand am Griff halten können.

Viele Figuren und Stangen lassen sich gut auswechseln.

2.4 Pflege und Wartung
Zu den üblichen Pflegemitteln zählen Schmiermittel für die Stangen und Lager und Glasflächenreiniger für die Spielfläche. Möbelpolitur ist für Stangen geeignet, da sie einen einheitlichen Gleitfilm entstehen lässt. Die Harze könnten im Laufe der Zeit allerdings die Lager verkleben, weshalb eine Grundreinigung mit warmem Wasser und Spülmittel regelmäßig notwendig ist. Andere Kickerbesitzer verwenden Silikonöl, das als reines Schmiermittel gilt und mit geringen Mengen große Gleiteffekte erzielt. Wichtig dabei ist es, das Spielfeld immer sauber zu halten, denn Schmutzreste oder Staub können den Verlauf des Balles beeinflussen und zu ungleichen Spielbedingungen führen.

3. Offizielle Regeln
3.1 Gewinnsätze, Treffer, Passen

International und in den Kneipen gilt die grundsätzliche Regelung, dass eine Partie aus drei Gewinnsätzen besteht, die fünf Siegtreffer enthalten. Gibt es einen fünften Satz, gewinnt der Sieger mit zwei Toren Abstand oder spätestens beim achten Treffer. Ein Treffer bedeutet, dass der Ball die Torlinie überschritten haben muss, auch wenn er wieder aus dem Tor herausspringt. Nach dem Tor kann die Mannschaft neu anfangen, die das Tor kassierte. Beim Passen gibt es die Regelung, dass ein gestoppter oder geklemmter Ball vor dem Pass mindestens zwei Figuren berühren muss. Zum Beispiel von der Fünferreihe zur Dreierreihe der Abwehr und umgekehrt. Viele Hobbyspieler kennen das Problem des toten Balls, wenn der Ball von keiner Spielfigur zu erreichen ist. Dabei erhält die Mannschaft mit dem letzten Auflagerecht den Ball, um ihn wieder ins Spiel zu bringen. Das vollständige Regelwerk ist auf der Homepage des DTFB zu finden.

Zeitverzögerungen sind auch im Tischfußball nicht erlaubt.

3.2 Unfaires Verhalten und Fouls
Ähnlich wie beim Fußball gibt es auch beim Kicker unsportliches und unfaires Verhalten. So zählen unsportliche Bemerkungen und Beleidigungen zu den Fouls, sowie Zwischenrufe, Flüche, Rütteln oder ein Hineingreifen in den Tisch. Trickshots wie der Aerial oder Lob sind ebenfalls nicht überall erlaubt. Es gilt außerdem ein zeitliches Limit für den Ballbesitz:

• 5er-Stange: 10 Sekunden
• 3er-Stange: 15 Sekunden
• Abwehrbereich: 15 Sekunden
• Angriff: 15 Sekunden

Bei einem Pass von der 5er-Stange darf der Ball die Seitenwand nicht mehr als zwei Mal berühren, sonst gibt es ebenfalls ein technisches Foul. Der Gegner erhält dabei den Ball an die 3er-Stange und darf auf das Tor schießen. Dabei sind nur Abwehrspieler und Torschütze am Tisch, der Rest muss warten, bis der „Freistoß“ vollzogen wurde.

3.3 Positionswechsel, Time-out und Ball im Aus
Positionswechsel sind in verschiedenen Phasen des Spiels möglich:

• Vor und nach einem technischen Foul
• Nach erzielten Treffern
• Nach Auszeiten

In einem Doppel darf jeder Spieler nur die ihm zugewiesenen Stangen bedienen, bis es zu einem Positionswechsel kommt. Laut internationalen Regeln darf jede Mannschaft zwei Time-outs während des Spiels vornehmen. Die Auszeit dauert 30 Sekunden und ist auszurufen, wenn der Ball entweder nicht mehr im Spiel ist oder die ausrufende Mannschaft den Ball besitzt. Der Ball ist im Aus wenn er das Spielfeld verlässt, zu welchem Oberfläche und -kante der Seitenwände und Kopfenden meist nicht gehören. Sollte der Ball jedoch von dort zurück aufs Feld gelangen, ist er weiterhin im Spiel.

3.4 Einzelspiel gegenüber Doppelspiel
Der wichtigste Unterschied liegt in der Handhabung der Stangen, denn in einem Doppel ist die Vergabe klar aufgeteilt. Im Einzel muss der Spieler seine Strategie ständig anpassen und blitzschnell reagieren können. Eine Standardhaltung ist zum Beispiel, die 3er- und 5er-Stangen in die Hand zu nehmen und Torwart und Verteidiger auf die ¾ Position zu stellen. Im Prinzip gelten dieselben Regeln wie für ein Doppelspiel. Es gibt über 10 verschiedene Spielmodi, doch für das Turnier sind meist das Double-knock-out- und das Single-knock-out-Format interessant.

4. Tricks und Spielzüge
4.1 Grundübungen: Soccern, Pin-Shot und Jet

Tischfußball ist ebenso ein Trainings- und Talentspiel wie der Rasenfußball auch. Das Soccern bezeichnet das Einklemmen des Balles durch die Spielfigur. Dadurch kann der Spieler den Ball positionieren und in eine gute Schussposition bringen, indem er den Ball mit dem Fuß der Spielfigur vorne einklemmt. Der Pin-Shot gilt als gängiger Schuss beim Kickern, der mit dem Soccern beginnt. Dafür ist der Ball seitlich mitzunehmen, am Ball vorbeizuziehen, um die Stange schnell nach vorne zu drehen, damit ein kurzer, knapper Schuss möglich ist. Die Bewegung erfolgt über die Handfläche oder den Handballen. Der Jet bezeichnet einen Schuss, der ähnlich wie der Pin-Shot vorzubereiten ist. Er startet meist von der 3er-Stange und der Schuss läuft mit einem Überschlag im Gegenuhrzeigersinn ab, was nicht als Regelwidrigkeit gilt, wenn der Schuss akkurat ausgeführt ist. Weitere Erklärungen dazu liefert dieses Video.



Viele Schüsse gelingen erst nach einiger Übung.

4.2 Pull-Shot, Bandenspiel und Sling-Shot
Der Pull-Shot ist aus dem Stand auszuführen und bedeutet, dass der Ball bereits neben dem Stürmer oder Mittelstürmer liegen muss. Der Spieler bewegt den Ball nun seitwärts mit und schießt ihn mit einer Handbewegung im passenden Moment auf das Tor. Bandenspiel ist beim Tischfußball erlaubt und erfordert viel Präzisionsarbeit und Übung. Je kürzer der Abstand zur Bande ist, desto mehr sollte der Spieler den Ball mit der Vorderseite der Figur spielen, um das Ergebnis gut beeinflussen zu können. Wichtig ist dabei, ein gutes Timing zu entwickeln und viele Variationen in das Spiel zu bringen, damit der Gegner den Weg des Balles nicht vorhersehen kann. Sling-Shot ist zum Beispiel ein Bandenspiel, bei welchem der Ball zuerst gegen eine Bande stößt und sobald dieser zurückrollt, schießt der Spieler den Ball nach vorne.

4.3 Tic-Tac oder Tip Tap, Helicopter und Passspiele
Auch im Tischfußball gibt es die Möglichkeit, den Gegner zu verwirren. Für Tic-Tac bewegt sich der Ball zwischen zwei benachbarten Figuren hin und her, bis es zu einem passenden Zeitpunkt zum Schuss kommt. Helicopter bezeichnet das schnelle Umkreisen des Balles mit der Spielfigur, meist mit einem Pin-Shot als Abschluss. Pässe erfolgen entweder im Feld oder über die Bande. Der Pass über das Feld von der 5er-Stange aus nennt sich auch Brush Pass, in dem der Spieler den Ball mit der Fläche der Spielfigur streicht und nach vorne schießt. Wer das Passspiel über die Bande tätigt, zum Beispiel von der 5er-Stange auf die 3er-Stange, sollte den Winkel gut abpassen. Weitere Tipps und Tricks gibt es unter tischfussball-online.com.

4.4 Trickshots und Strategien der Weltmeister
Trickshots sind bei den meisten Kickerspielen offiziell nicht erlaubt, denn sie führen zu Zeitverzögerungen und sind nicht leicht aus dem Spiel heraus zu gestalten. Der beliebteste ist wohl der Heber, Aerial oder Lob, welcher einen Torschuss vom Torwart aus bedeutet. Dafür befördert eine Spielfigur der 2er-Stange den Ball auf den Fuß des eigenen Torwartes, der anschließend mit dem Rücken nach oben zeigt. Dies erfolgt meist über das Durchschießen gegen die Bande oder je nach Training in einer einzigen Bewegung. Anschließend wirft der Spieler den Ball über das Spielfeld in das gegnerische Tor hinein. Eine andere Variante nutzt die 2er-Stange als Ausgangsposition für den Heber. Folgendes Video erklärt die Technik.



Die Weltmeister sind vor allem sehr gut trainiert und besitzen eine schnelle Reaktionsgeschwindigkeit. Tischfußball hat sehr viel mit mentaler Stärke und Konzentration zu tun, weshalb gute Spieler zum Beispiel darauf setzen, so schnell wie möglich zu passen oder zu schießen und ihre Spielzüge ständig zu wechseln. Das Beherrschen der wichtigsten Pässe und Schüsse ist ausschlaggebend für die Präzision auf dem Spielfeld. Der Gegner darf nie erkennen, wohin der Pass oder Schuss gehen soll, weshalb gute Spieler ihr Repertoire an Zügen und Strategien ständig erweitern. Dieses Interview der Tischfußball Legende Frédéric Collignon gibt weitere Tipps.

5. Fazit
Tischfußball ist mehr als nur ein Kneipensport für zwischendurch. Ambitionierte Spieler gibt es in vielen Ländern rund um den Globus, die nach strengen Regeln und in spannenden Wettkämpfen um den Sieg kämpfen. Die größte Gemeinsamkeit der beiden unterschiedlichen Arten Tischfußball zu spielen, liegt in der Gemeinschaft der vielen Personen, die daran teilnehmen. In den letzten Jahren ist darüber hinaus das Interesse am Kicker als Profisport immer größer geworden, denn 2010 erkannte das Finanzgericht in Kassel Tischfußball als Sportart an. Dadurch können Tischfußballvereine die Gemeinnützigkeit und Förderungen erhalten. Trotzdem bleibt der Sport auch in Kneipen, Gemeinschaftsräumen oder zu Hause eine beliebte Abwechslung, denn ohne strenge oder mit eigenen Regeln zu spielen, macht sowohl beim Rasen- als auch beim Tischfußball viel Spaß.

Bildquellen:
Abbildung 1: Pixabay.com © Hans (CC0 1.0)
Abbildung 2: Wikimedia.commons.org © Agence de presse Meurisse‏ (CC0 1.0)
Abbildung 3: Pixabay.com © Unsplash (CC0 1.0)
Abbildung 4: Wikimedia.commons.org © Radys (CC0 1.0)
Abbildung 5: Wikimedia.commons.org © DocteurCosmos (CC BY 3.0)
Abbildung 6: Wikimedia.commons.org © Venuzier (CC BY-SA 3.0 DE)
Abbildung 7: © Marina Lohrbach - Fotolia.com

Quellen:
www.tischkicker.org/tischkicker/geschichte-vom-tischfussball/
www.dtfl.de/index.php/ueber-uns/strukturen
www.dtfb.de/images/stories/PDF/ITSFRulesGerman.pdf
www.casinoverdiener.com/kneipenspiele.php
www.tischfussball-online.com/blog/interview-mit-tischfussball-legende-frederic-collignon_111
www.table-soccer.org/page/rankings?category=os&tour=2014&vues=100
www.selbst.de/moebel-holz-artikel/holzarbeiten-moebel/tischkicker-bauen-144593.html
www.kickerprofis.de/index.php/wissenswertes/geschichte
www.tischfussball-online.com/begriffe.htm
http://de.statista.com/statistik/daten/studie/166424/umfrage/anzahl-der-unterhaltungsautomaten-und-sportspielgeraete-seit-2006/
www.pin-shot.de/tutorials/passe

Kommentare zur News

von
Auch wir in der Arbeit haben einen Kicker und es ist einfach super Mal während des Tages kurz ein Match auszutragen oder abends mit ein paar Bierchen den Feierabend einzuläuten. Bei mir in der Stammkneipe steht auch einer und jetzt überlege ich mir so in der Art Hobbyraum bei mir zuhause auch einen zu kaufen. Die bei www.livarea.de/tischkicker.html schauen ganz cool aus, aber mal schauen welcher es am Ende wird.
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