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Rubrik:Szene
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Autor:Agent Sarah
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Letzte Aktualisierung:

Update: Razzia in Milchbar & Maxsuite

Die Beamten der Stadt München scheinen Gefallen an groß angelegten Razzien gefunden zu haben. Erst Ende Januar war das Palais im Visier der Gesetzeshüter (Nachtagenten berichtete) und auch die Maxsuite musste sich in der Samstagnacht bereits zum zweiten Mal einer Jugendschutzkontrolle stellen. Neu im Boot mit dabei: Die Milchbar, die in der Nacht von Samstag auf Sonntag von einer Hundertschaft in die Mangel genommen wurde.
Auf die Clubs in und um die Sonnenstraße scheinen es die Beamten in letzter Zeit besonders abgesehen zu haben. Die Razzien in den Clubs um den Maximiliansplatz, mittlerweile als „Kunstpark Mitte“ verschrien, häufen sich. Viele Infos sind noch nicht nach außen gedrungen, aber hier eine Zusammen- fassung der Abendzeitung München: „In der Milchbar war die Polizei von 3.40 bis 6 Uhr. Der Laden war überfüllt: 361 statt erlaubten 199 (wegen Brandschutz). Hier gab es zwei Festnahmen: eine wegen versuchter Körperverletzung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte sowie einen Platzverweis wegen Widerstandes.“
Schlagzeilen machte allerdings ein anderer, "herzzerreißender" Fall. Die Jungendschutzrazzia in der Maxsuite in derselben Nacht traf unter anderem den Münchner Bauunternehmer Christian Krawinkel. Dieser war mit seiner 15-jährigen (!) Tochter noch weit nach Mitternacht in dem Club, als die Hundertschaft anrückte. Mit schwerem Geschütz, Halogenlampen und kugelsicheren Westen hätten die Beamten den Club gesperrt und systematisch auf Alter und Drogen untersucht. Krawinkels Tochter Estelle war zwar in Begleitung eines Erziehungs- berechtigten, jedoch führte sie angeblich einen gefälschten Schülerausweis mit sich. „Auf der Suche nach Drogen wurde meiner Tochter in den Schritt gefasst, sie stand auch Stunden später noch unter Schock“, sagt Christian Krawinkel und will die Polizeibeamten nun anzeigen.

Eine Frage bleibt: Wurde hier mit Kanonen auf Spatzen geschossen oder ist das harte Durchgreifen der Polizei eine Notwendigkeit, um den Drogenkonsum einzuschränken und Minderjährige ins Bett zu verfrachten, wo sie hingehören.

Hier der gesamte Artikel der Abendzeitung.

Quelle: Abendzeitung
Update:

Wie versprochen folgt hier das Update rund um die Razzien der Samstagnacht. Laut unserer Quelle bei der örtlichen Polizei wurde der Einsatz mit knapp 150 (!) Beamten durchgeführt. Es seien das Zollamt, der Jugendschutzamt und die Drogenfahndung involviert gewesen sein.

Gegen 1:30 Uhr sperrte die Polizei die Maxsuite. Von über 100 Gästen seien 15 minderjährig gewesen. Erst vor fünf Wochen habe die Club-Besitzerin eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Jugendschutz- gesetz erhalten, weil sich 14-jährige in ihrem Club aufgehalten haben sollen. Zudem fanden sich auf dem Boden zahlreiche Päckchen mit Drogen, die aber keinem Gast zugeordnet werden konnten.

Zum Statement des Bauunternehmers Krawinkel, dessen 15-jährige Tochter durch die Razzia traumatisiert sein soll, wurden uns interessante Details mitgeteilt: Wir hatten es uns ja schon fast gedacht. Laut unserer Quelle bei der örtlichen Polizei sei Herr Krawinkel zum Zeitpunkt der Razzia natürlich nicht anwesend gewesen, sondern wurde erst panisch von seiner Tochter hinzu gerufen worden. Diese habe sich anscheinend mit einem gefälschten Schülerausweis sowie der Maxsuite Membership-Karte ihrer Mutter Eintritt verschafft.

Nachdem die Maxsuite-Razzia innerhalb einer knappen Stunde von statten ging, zog das Kommando die Sonnenstraße abwärts gen Milchbar. Hier dauerte die Prozedur wesentlich länger. Die Milchbar seimit 361 Gästen sehr überfüllt gewesen. Laut unserer Quelle besitze der Club nur eine Konzession für 199 Gäste. Auch hier seien einige herrenlose Drogen auf dem Boden gefunden worden.

Die Bilanz der Razzien liest sich nicht besonders erfolgreich. Zwei Festnahmen, eine wegen versuchter Körperverletzung und eine wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt, einige Minderjährige ohne ausreichende Erlaubnis oder Begleitung der Erziehungsberechtigten, anscheinend keine einzige Anzeige wegen Drogenbesitzes.

Vielleicht gerade deswegen äußern sich die Clubbetreiber mit Unverständnis obgleich der Härte des Einsatzes. Florian Faltenbacher äußerte sich der TZ online folgendermaßen: „Wie die Beamten vorgegangen sind, ist total unverhältnismäßig, das werden wir rechtlich überprüfen lassen“, meint Faltenbacher zu der Aktion, die ihm „mindestens 5000 Euro Schaden durch Verlust von Eintrittsgeldern und Getränkeumsatz beschert hat, ganz abgesehen vom Imageschaden“. Um den Schaden aufzufangen, hat er eine Email-Adresse unter razzia@milchbar.de eingerichtet: „Wir wollen unsere Gäste vom Samstag mit freiem Eintritt und vielleicht einem Longdrink entschädigen.“

Das wäre doch eine feine Geste der Milchbar!
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Kommentare zur News

von
ich finde jeder club sollte seine eigene razzia bekommen. ist doch unfair den anderen gegenüber... razzia für alle. jederzeit und überall. olé

(ein glück sind die grünen männchen in stuttgart noch damit beschäftigt strafzettel zu verteilen und stinknormale alkoholkontrollen zu veranstalten. brave männchen, ganz brav...)
von
Hallo ich bin die 15-jährige Tochter: Da geh ich mit Mamis Max-Suit-Membership Karte (und Papis schwarzer Visa) in den Club und dann schmeißen die mich einfach raus. So eine frechheit. Da bin ich ja gleich völlig traumatisiert.

von
100 % Zustimmung für TheExtremist....Die bayrische Polizei ist halt ein Haufen nicht sehr intelligenter Bauern, mit Biedermeier Idealen aus dem 19.Jh, ja nicht mal bis zum 20ten sind die gekommen.....und sie beweisen es immer wieder! ;) ich finds eigentlich schon grotesk...
von
LoL, ich werde eine Aumüller - Fangruppe gründen...Wie dieser mann durchgreift ist ja SUPER und o wunder o wunder, nicht nur im palais liegen so böse sachen rum...Und mit 15 bin ich auch schon in div discos unterwegs gewesen, also find ich des bissi übertrieben wenn man sich darüber aufregt.

Der aumüller wollte auch mit 15 in die sisco, aber er hatte halt keine freunde die mit ihm dahin sind, also wollte er alleine gehn und scheiteret immer wieder am böööösen türstehr...Also entschloß er sich zur polizei zu gehn, aber nur in bayern, denn da ist polizeiwillkür an der tagesordnung, da kann er sich so richtig schön auslassen.

Und vor allem hat er auch noch die kammer des schreckens entdeckt (
www.shortnews.de/start.cfm?id=757763), dieser bulle ist ein superbulle, der gesehn hat, das die richter nichts zu tun haben, also nimmt er sich seine hundertschaften und läuft alle zwei wochen woanders ein.Bayern hat ja die kohlen für die einsätze...

PS:Mir ist zu ohren gekommen das als nächstes der kindergarten an der marienstrasse kontrolliert wird(die kleinen sollen da buttermesser haben).
von
...und es wird noch enger in der innenstadt.

und was dann? razzias im mathäser (o-tone o.) und mcdonalds obergeschoss!
von
ist doch eigentlich recht cool für nen Vater, mit seiner 15 jährigen Tochter wegzugehen. Er kümmert sich wenigstens um seine Tochter!
von
was hat ein vater mit seiner 15jährigen tochter nach mitternacht in einer bar zu suchen???
von
Den Stadtvaetern ist wahrscheinlich der Trend der sich verdichtenden Vergnuegungsmeile in der Stadtmitte ein Dorn im Auge. Liegt also nahe, die Schikanen auszupacken die sonst nicht so locker im Halfter sitzen. Zum Einen etwas unverhaeltnismaessig und schlecht fuer's Geschaeft, haelt aber unangenehmere Zeitgenossen und Druffi Hackfressen auf Dauer fern.
von
"...wo sie hingehören." :-D

Festnahmen wegen Widerstandes sind jetzt auch nicht so die großen Razzia-Erfolge...
von
ist doch keine razzia...so ist nur wegen kinder geht!
von
ZEUGEN GESUCHT!

Wegen des unverhältnismäßigen Vorgehens seitens der Polizei suchen wir betroffene Gäste die sich am Sonntag Morgen den Razziamaßnahmen unterziehen mußten!

Bitte sendet uns eine eine email an:


vielen dank, eure milchbar
von
Haben die nichts Bessers zu tun? Da lohnt sich wenigstens eine Razzia:
www.bendecho.de/...000d9-207-millionen-doller
von
gings in der Milchbar auch um Jugendschutz?
von
Whoop Whoop



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