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Rubrik:Kolumne
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Triebjagd von Roman Libbertz - Einhundertneunzehn
Das Vorwort von Nilz Bokelberg
Roman Libbertz. Literat? Barbesitzer? Lyriker? Oder gar Impresario? Das ist doch letztenendes alles egal. Wichtig ist, dass der Priveé-Macher durch die Stadt zieht. Und beobachtet. Genau beobachtet. Er betrachtet das Nightlife nicht von außen, er ist ein Teil des Ganzen. Wie ein Puzzleteil, das einem sagt, welche Teile noch fehlen. Ein innerer Blick in eine oberflächliche Welt. München auf der Couch, wöchentlich an dieser Stelle.
Roman Libbertz. Literat? Barbesitzer? Lyriker? Oder gar Impresario? Das ist doch letztenendes alles egal. Wichtig ist, dass der Priveé-Macher durch die Stadt zieht. Und beobachtet. Genau beobachtet. Er betrachtet das Nightlife nicht von außen, er ist ein Teil des Ganzen. Wie ein Puzzleteil, das einem sagt, welche Teile noch fehlen. Ein innerer Blick in eine oberflächliche Welt. München auf der Couch, wöchentlich an dieser Stelle.

I. Vor zehn Jahren war es überaus übersichtlich in München.
ParkcafeP1BarflyLardyetc.
Dann ist es ein bisschen unübersichtlich geworden.
P1PachaBaby0898seasonsPriveeParadiso MeinburkEdmosesetc.
Und jetzt?
NeuraumSugarChacachaca.
Das bedeutet?
Heute muss man sich an einem Abend schon die Mühe machen, ein wenig von Location zu Location zu streifen, um mehrere Bekannte zu treffen.
Ist das gut?
Natürlich bietet eine größere Vielfalt, auch mehr Möglichkeiten, gerade im Hinblick auf die musikalische Ausrichtung.
Aber?
Sind Münchner nicht eher so gestrickt, dass wir in unseren jeweiligen Cliquen bleiben?
Na und?
Genau hier liegt das Problem, denn früher hatten wir großräumige Locations, in denen sich die einzelnen Cliquen auf übergreifend begegneten. Heute bleibt der Klüngel im Gros unter sich.
Das ist doch münchnerisch?
Zugegeben, aber auch ein wenig kurzsichtig.

Norbert Schmitz zählt immer noch zu den kreativsten Köpfen der Münchner Nacht.
An der Tür des bestmusikalischen Münchner Clubs, des „Pacha“ hat er über die letzten Jahre sein Potential ein bisschen verschwendet.
Jetzt ist er wieder da und obwohl ich es nicht auf die Eröffnung geschafft habe, weiß ich es war wunderbar.
III:
Auch wenn das „Lucky Strike“-Fest, das ich am Samstag nach der Eröffnung am Leonrodplatz besuchte, zu heiß und verraucht war; bin ja selbst Raucher, deswegen ehrlich; hat man auf einem Fleck endlich wieder Menschen aus den unterschiedlichsten Cliquen getroffen. Danke dafür oder wie mir jemand ins Ohr flüsterte:
„Eigentlich ist es gut hier.“
Genau und zum Glück bleibt ja noch Facebook.
Post scriptum.
Ich freu mich trotzdem auf die Neueröffnung von Michi Kern und Uli Springer im Künstlerhaus.
Post scriptum 2:
Um, ob München noch mehr Läden braucht zu beantworten, fehlt mir der Weitblick.
Bereits geschrieben:
Triebjagd von Roman Libbertz - Einhundertfünf
Triebjagd von Roman Libbertz - Einhundertsechs
Triebjagd von Roman Libbertz - Einhundertsieben
Triebjagd von Roman Libbertz - Einhundertacht Triebjagd von Roman Libbertz - Einhundertneun
Triebjagd von Roman Libbertz - Einhundertzehn
Triebjagd von Roman Libbertz - Einhundertelf
Triebjagd von Roman Libbertz - Einhundertzwölf
Triebjagd von Roman Libbertz - Einhundertdreizehn
Triebjagd von Roman Libbertz - Einhundertvierzehn
Triebjagd von Roman Libbertz - Einhundertfünfzehn
Triebjagd von Roman Libbertz - Einhundertsechzehn
Triebjagd von Roman Libbertz - Einhundertsiebzehn
Triebjagd von Roman Libbertz - Einhundertachtzehn
Triebjagd von Roman Libbertz - Einhundertfünf
Triebjagd von Roman Libbertz - Einhundertsechs
Triebjagd von Roman Libbertz - Einhundertsieben
Triebjagd von Roman Libbertz - Einhundertacht Triebjagd von Roman Libbertz - Einhundertneun
Triebjagd von Roman Libbertz - Einhundertzehn
Triebjagd von Roman Libbertz - Einhundertelf
Triebjagd von Roman Libbertz - Einhundertzwölf
Triebjagd von Roman Libbertz - Einhundertdreizehn
Triebjagd von Roman Libbertz - Einhundertvierzehn
Triebjagd von Roman Libbertz - Einhundertfünfzehn
Triebjagd von Roman Libbertz - Einhundertsechzehn
Triebjagd von Roman Libbertz - Einhundertsiebzehn
Triebjagd von Roman Libbertz - Einhundertachtzehn
Kommentare zur News
von
@Atomizer@Unterhose: ach Paperlapapp - Dich kann ich gemeinerweise doch so geschwollen ansprechen, weil Du ja kein gemeiner Leser bist.
In diesem Sinne: ich halte das Wegrationalisieren der Leerzeichen und Kommata als Trennmittel bei einer Aufzählung hier eher für ein Stilmittel, um die Gemeinsamkeiten der Clubs zu unterstreichen - nach dem Motto "sie sitzen alle im gleichen Boot". Beim ChacaChaca, Neuraum und Sugar ist die Gemeinsamkeit das Datum des Openings.
In diesem Sinne: ich halte das Wegrationalisieren der Leerzeichen und Kommata als Trennmittel bei einer Aufzählung hier eher für ein Stilmittel, um die Gemeinsamkeiten der Clubs zu unterstreichen - nach dem Motto "sie sitzen alle im gleichen Boot". Beim ChacaChaca, Neuraum und Sugar ist die Gemeinsamkeit das Datum des Openings.
von
...bei ner Koinzidenz gehe ich aber auch von einem kausalen Zusammenhang aus...da der Roman keine Freizeichen benutzt hat, fühle ich mich in dieser, meiner Meinung bestärkt. Ausserdem muss der gemeine Leser (wie ich z.B.) eh erstmal Wikipedia befragen um zu wissen was Du da blabberst! ^^
von
...wenn das Chaca Chaca in Verbindung mit den anderen Läden da oben genannt wird, sollte ich lieber nicht hingehen. Ich war aber schon da! ^^
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