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Rubrik:Kolumne
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Letzte Aktualisierung:
Triebjagd von Roman Libbertz - Einhundertfünfundvierzig
Das Vorwort von Nilz Bokelberg:
Roman Libbertz. Literat? Maler? Barbesitzer? Lyriker? Oder gar Impresario? Das ist doch letztenendes alles egal. Wichtig ist, dass der Priveé-Macher durch die Stadt zieht. Und beobachtet. Genau beobachtet. Er betrachtet das Nightlife nicht von außen, er ist ein Teil des Ganzen. Wie ein Puzzleteil, das einem sagt, welche Teile noch fehlen. Ein innerer Blick in eine oberflächliche Welt. München auf der Couch, wöchentlich an dieser Stelle.
Roman Libbertz. Literat? Maler? Barbesitzer? Lyriker? Oder gar Impresario? Das ist doch letztenendes alles egal. Wichtig ist, dass der Priveé-Macher durch die Stadt zieht. Und beobachtet. Genau beobachtet. Er betrachtet das Nightlife nicht von außen, er ist ein Teil des Ganzen. Wie ein Puzzleteil, das einem sagt, welche Teile noch fehlen. Ein innerer Blick in eine oberflächliche Welt. München auf der Couch, wöchentlich an dieser Stelle.

Was hat sich geändert?
Die Bilanz:
- Wir sind viel älter geworden, als wir denken.
- Wir sind elegante Garderobe mehr gewohnt.
- Wir versuchen das Trinken zu dosieren.
- Wir rauchen weniger.
- Wir wechseln Gesprächpartner nicht zu oft.
- Wir tanzen weniger.
- Wir kontrollieren am Abend mindestens zehn Mal unser Handy.
- Wir geben weniger aus.
- Wir stehen gerne in Gruppen.
- Wir legen nicht mehr soviel Wert auf Kleidung, Styling oder einzelne Musiktitel.
- Wir sind ruhiger geworden.
- Wir fühlen uns manchmal wie Falschgeld.
- Wie Trüffelschweine scannen wir gezielt nach schnellen Sex oder guten Gesprächen.
- Wir nicken Menschen zu und grinsen, auch wenn wir sie nicht leiden können.
- Wir sehen mindestens einen Menschen mit dem wir etwas hatten.
- Wir müssen nicht unbedingt neue Leute kennenlernen.
- Wir denken anders über Silikonbrüste.
- Wir reden zuviel von alten Zeiten.
- Wir unterhalten uns trotzdem noch über mehr Unsinn, als wir denken und dabei achten wir permanent darauf, dass niemand ein unvorteilhaftes Foto von uns schießt, um es auf Facebook zu stellen.
Die Folge:
Am nächsten Morgen tut alles weh.
Das Fazit:
Früher war es irgendwie anders.
Bereits geschrieben:
Triebjagd von Roman Libbertz - Einhundertdreiunddreißig
Triebjagd von Roman Libbertz - Einhundertvierunddreißig
Triebjagd von Roman Libbertz - Einhundertfünfunddreißig
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Triebjagd von Roman Libbertz - Einhundertvierzig
Triebjagd von Roman Libbertz - Einhunderteinundvierzig
Triebjagd von Roman Libbertz - Einhundertzweiundvierzig
Triebjagd von Roman Libbertz - Einhundertdreiundvierzig
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Triebjagd von Roman Libbertz - Einhundertvierunddreißig
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Triebjagd von Roman Libbertz - Einhundertdreiundvierzig
Triebjagd von Roman Libbertz - Einhundertvierundvierzig
Kommentare zur News
von
Die Trüffelschein Metapher ist aber auch wirklich gelungen.
Ist jemandem schon mal aufgefallen, dass aufs Handy schauen ähnlich ansteckend ist wie Rauchen, einen Kurzen bestellen oder Gähnen?
Ist jemandem schon mal aufgefallen, dass aufs Handy schauen ähnlich ansteckend ist wie Rauchen, einen Kurzen bestellen oder Gähnen?
von
und ganz seltene exemplarer gehen doch tatsächlich wegen der musik raus!!! man glaubt es kaum...
von
eben, manchen gehen aus um wieder heimgehen zu können...und dann doch noch zu bleiben *lach*
von
so true: - Wie Trüffelschweine scannen wir gezielt nach schnellen Sex oder guten Gesprächen.
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