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Rubrik:Lifestyle
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Autor:Agent D
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Poken - Wenn Nerd-Herzen höher schlagen

Oder: Warum Alien-Sex die Visitenkarte ersetzen könnte...
Das ZDF Magazin Heute beschreibt es passend als "Aliensex", wenn sich zwei zum Poken treffen. Ganz so anrüchig ist die Sache natürlich nicht, auch wenn es so aussieht. Ein Poken ist quasi die Visitenkarte 2.0. Es erinnert etwas an Tamagotchis von früher oder kleine Spielzeuge aus einem Kaugummiautomaten, aber es kann viel mehr.

Poken sind kleine Schlüsselanhänger, die aussehen wie niedliche Tierfigürchen. In Ihnen steckt ein USB-Stick mit der Poken Software. Wenn sich zwei „Poker“ treffen, müssen sie nur noch Ihre beiden Kleinen aneinanderhalten und schon ist die virtuelle Visitenkarte getauscht. An jedem beliebigen PC mit Internetzugang kann dann über die Homepage www.doyoupoken.com das Profil der neuen Bekanntschaft ausgiebig studiert werden.
In einem Poken Profil werden aber nicht nur die persönlichen Daten hinterlegt, sondern zum Beispiel auch die Profile von Online Communities oder das Profil des Kurznachrichtendienstes Twitter. Damit bietet Poken die Möglichkeit alle persönlichen Internetauftritte mit wenigen Klicks einzusehen.

Fünfzehn Euro muss der gewillte User dafür auf den Tisch legen. Nach dem Einrichten des Online-Profils muss man dann nur noch nach den süßen Tierchen im Alltag Ausschau halten.

Poken ist damit eigentlich mehr als nur eine Visitenkarte, es ist ein ganzes Privatleben auf einem USB-Stick.
Diese schöne Möglichkeit zur persönlichen Präsentation gibt aber auch Anlass zur Kritik, da man die privaten Daten des Gegenübers nur über die Homepage des Betreibers abrufen kann. Außerdem müssen bei der Integration von Online-Profilen oder Social Communities die Zugangsdaten im Poken Profil hinterlegt werden. Aus Sicht der Datenschützer eine kritische Angelegenheit.

Übrigens: Wer seine Privatsphäre schätzt aber trotzdem neue Bekanntschaften schließen will, sollte seinen Nachtagenten-Nick als persönliche Visitenkarte verwenden. Da Ihr hierbei nur Euren Nick- und nicht Euren vollen Namen verraten müsst, seid Ihr immer auf der sicheren Daten-Seite. Einfach auf Zettel/Zigarettenschachtel/Arm schreiben und weitergeben. Garantiert kostenfrei, unverbindlich und anonym.

Wer Ihr nicht wollt, dass alle privaten Daten sofort einsehbar sind, könnt Ihr dies in Euren Profil-Einstellungen hinterlegen (Wie das geht: Nachtagenten News Prof Kain P. Lahn -> Profileinstellungen).

Mehr Informationen:

www.doyoupoken.com
ZDF heute.de über Poken
Die deutsche Poken Fan-Homepage
Google TechTalks zu Poken (Video, Englisch)

Kommentare zur News

von
Sehr coole Idee...

Übrigens der Vorteil der Nicknames und Anonymität:

In der Schweiz hat jemand seinen Job verloren wegen Facebook... Sie hatte angegeben, sie habe Migräne und könne nicht am PC arbeiten... sie hat dann aber auf Facebook gesurft!

www.spiegel.de/...t/web/0,1518,621185,00.html
von
Viele werden sicherlich wieder schreien .... "Kinderkram...etc..."....
Ich persönlich finde aber, dass es eine rundum gute und clevere Sache ist.
Will auch poken... wer schenkt mir eines? *wannhabeichnochmalsnamenstag?
1-2 von 2

MY:NA

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nice :)

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