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Rubrik:Szene, Kolumne
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Autor:Roman Libbertz
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Letzte Aktualisierung:

Nightspam von Roman Libbertz - Siebtens

Das Vorwort von Nilz Bokelberg:

Roman Libbertz. Literat? Maler? Barbesitzer? Lyriker? Oder gar Impresario? Das ist doch letztenendes alles egal. Wichtig ist, dass er durch die Stadt zieht. Und beobachtet. Genau beobachtet. Roman betrachtet das Nightlife nicht von außen, er ist ein Teil des Ganzen. Wie ein Puzzleteil, das einem sagt, welche Teile noch fehlen. Ein innerer Blick in eine oberflächliche Welt. München auf der Couch, wöchentlich an dieser Stelle.
Die Sommerfestwoche

Alles begann mit dem H´ugo´s Sommerfest. Unglaublich, wie eine gesamte Gästemenge pünktlich um 23 Uhr seinen Stock aus dem Allerwertesten zieht und gemeinsam wie von hohem Seegang angegriffen von rechts nach links geschleudert wird. B- und C-Promis, Fussballer, Pizza und Alkohol, mehr hat die Münchner High-Society leider nicht mehr zu bieten. Eines der letzten Schickimicki-Reservate.
"Wartest Du zum Koksen?"
"Nein, ich hab nichts, das ist ja gerade das Problem, Du Arschloch."


Auf dem Künstlerhaus Sommerfest am Mittwoch ging es dann gediegen zu. Man aß, sprach ein wenig und ging wieder auseinander.
"Hab ich Dich lange nicht mehr gesehen."
"Ich war auch nicht in der Stadt."
"Ja, ja, ich fahr auch bald wieder weg."
Am Freitags dann feierte Paradiso Zerberus Jürgen Mayr seine Hochzeit mit der schönen, ehemaligen Baby-Bardame Dana im eigenen Club. Ein bisschen Buffet, ein bisschen Tanzeinlage und eine Blaskapelle, dessen Spiel nicht nur mir den gesamten Gehörgang zertrümmerte.
"Schau, ich habe extra für die Hochzeit zwei Tauben an meinem Turban."
"Aha, Friedenstauben."


Schließlich Samstag das Leo´s Sommerfest im Nektar Beach. Das älteste Publikum der Woche, sehr redselig und auf der Tanzfläche ein Schlagzeuger, der die Musik schlagkräftig unterstützte.
"Bist du auch im Leo´s?"
"Nein, man hat mich gebeten zu kommen."
"Warum?"
"Keine Ahnung."

Eine Woche, viele Feste und soviel gelacht.

post Skriptum zum Thema Rauchergesetz:
Durch die Verbannung der Raucher aus den Lokalen werden die Krankenkassen aufgrund grippaler Infekte viel Geld ausgeben müssen und der rauchende Stehkneipengast wird ins soziale Aus getrieben.
Wenn schon, dann komplette Prohibition. Willkommen zurück in den swinging twenties.

Kommentare zur News

von
Hammer!! i like
von
best of! :)
1-2 von 2

MY:NA

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