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Rubrik:Kino, Gewinnspiel
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(m)athäser Filmpalast präsentiert den Filmtipp der Woche - The Raid
Ein mehrstöckiges Wohnhaus in einem Slum von Jakarta. Das Gebäude dient Drogenboss Tama als Hauptquartier, hier hat er sich mit seinen Männern verschanzt. Nun soll eine Eliteeinheit unter der Führung des korrupten Lt. Wahyu die Festung stürmen und den Gangster festnehmen. Ein lebensgefährlicher Einsatz, denn Tama hat Sicherheitsvorkehrungen getroffen und ist nicht bereit, sich einfach zu ergeben. Stockwerk für Stockwerk arbeiten sich die Männer hoch, unter ihnen auch Nahkampfspezialist Rama, dessen Bruder auf der Seite der Verbrecher kämpft.

© 2011 - Sony Pictures Classics
Unter einschlägig erfahrenen Genrefans genießt der Waliser Gareth Evans dank seines in Indonesien angesiedelten Martial-Arts-Spektakels "Merantau - Meister des Silat" einen exzellenten Ruf und mit seiner dritten Regiearbeit "The Raid" dürfte er nun Kultstatus erlangen. "Machete Gang Member" oder "Hole Drop Attacker" heißen seine Figuren im Abspann, ein Hinweis darauf was man in den vorangegangenen gut 90 Minuten zu sehen bekommen hat: Adrenalin pur. Der Plot ist, wie der Titel vermuten lässt, ebenso einfach wie effektiv: Die Polizei stürmt ein mehrstöckiges Gebäude, um einen Drogenboss namens Tama (Ray Sahetapy) festzunehmen, der sich im obersten Geschoss verschanzt hat. Erschwert wird der Einsatz durch den Umstand, dass viele der Gesetzeshüter im Nahkampf unerfahren sind und ihr korrupter Chef Wahyu (Pierre Gruno) eigene Ziele verfolgt

© 2011 - Sony Pictures Classics
Der Auftakt zum blutigen Inferno: Mann gegen Mann. Glas splittert, Kochen brechen, Haut reißt, Schüsse hallen. Stockwerk für Stockwerk kämpfen sich die Männer hoch. Das Haus, in Sachen Produktionsdesign (Moti D. Setyanto) eine Ausnahmeleistung, ist ein Labyrinth - ob vertikal oder horizontal. Keine CGI-Effekte, keine kaschierenden Schnitte, kaum Nahaufnahmen. Der exzellente Kameramann Matt Flannery setzt auf Totalen. Der Kampfstil, der zum Einsatz kommt, heißt Silat, eine malaiische, beinharte Kung-Fu-Variante, bei der die Kombattanten die Schwerkraft zu überwinden scheinen. So fühlt am sich manchmal wie in einem etwas anderen Musical, einem Actionballett, bei dem statt gesungen und getanzt, gebrüllt und gekämpft wird. Die passende hämmernde Musik komponierten Aria Prayogi, Joseph Trapanese und Fajar Yuskemal, bei der Festivalvorführung in Toronto hieß es, dass sie vor dem Kinoeinsatz noch von Mike Shinoda von Linkin Park überarbeitet werden soll. Unnötig, denn sie ist brillant. Wie der Film - vorausgesetzt man mag die Gattung.
Die Spielzeiten im (m)athäser Filmpalast:
täglich: 20:30, 23:00
www.mathaeser.de

Zum Kinostart von "The Raid" verlosen wir und (m)athäser 3x2 Karten für die Montagabend-Vorstellung am 16. Juli 2012 um 20:30 Uhr im (m)athäser Filmpalast. Einfach eine E-Mail mit dem Betreff "The Raid" an win@nachtagenten.de schicken. Namen und Nachtagenten-Profil nicht vergessen. (Einsendeschluss ist Montag, der 16.07.2012 um 12.00 Uhr).





