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Rubrik:Szene
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Autor:Agent bEccA
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Letzte Aktualisierung:

High Five Years - 5 Jahre Rote Sonne

Inzwischen schon seit fünf Jahren bietet der Kellerclub im Underground-Style am Maximiliansplatz allen Feierfreudigen ein Programm der Extraklasse. Zum fünften Geburtstag wartet die Rote Sonne mal wieder mit einem Line Up auf, das sich gewaschen hat. Zwei Nächte Vollalarm! Wir haben Martin Gretschmann aka Acid Pauli fünf Fragen zu fünf Jahren Rote Sonne gestellt...
Martin Gretschmann, vielen eher als Acid Pauli bekannt, ist bereits seit den 90ern als Musiker und vor allem mit seinem Elektronikprojekt Console etabliert. Ebenso ist der Weilheimer einer der Betreiber der Roten Sonne und damit eine feste Größe im Münchner Nachtleben.

NA: Nach dem Ultraschall lag es nahe, im Clubbereich tätig zu bleiben. Wie hat sich die Idee konkretisiert, die Rote Sonne zu eröffnen und wie seid Ihr auf den Namen des Clubs gekommen?

Martin: Aus dem alten Ultraschallkreis sind es Upstart und Dorle, die hier mit dabei sind. Die beiden wollten nach einer Pause einfach wieder einen neuen Club aufmachen, ebenso hatten die drei anderen Herren (Richie Rieger, Bernd Bergmann und ich) Lust, einen Club zu machen und irgendwie haben sich unser aller Wege dann eben (und glücklicherweise) gekreuzt.

Der Name kam über den Link zum Gebäude zustande. Das Gebäude in dem sich die Rote Sonne befindet, war früher ein renommiertes, teures Hotel, in dem auch mal ein Film mit Uschi Obermaier gedreht wurde. Darüber kamen wir auf den Film Rote Sonne und schon hatten wir einen Namen.

NA: Am Maximiliansplatz findet sich eine bunte Mischung an Clubs und Klientel. Wie funktioniert das Zusammenleben dort, wo so unterschiedliche Richtungen aufeinander treffen?

Martin: Leben und Leben lassen ist mit Sicherheit die oberste Devise, aber unter den Clubbetreiber ist das Verhältnis tatsächlich sehr entspannt und kollegial, das ist sehr gut so.

NA: Mit dem 1. August trat in Bayern das deutschlandweit härteste Nichtraucherschutzgesetz in Kraft. Wie steht Ihr zum Rauchverbot und wie hart setzt Ihr es um?

Martin: Uns bleibt nichts anderes übrig als es einzuhalten. Immerhin ist das jetzt eine klare Regelung und alle wissen wo es lang geht.

NA: Manche Party findet einfach kein Ende. Was war Eure längste Party in der Sonne und zu welchem Anlass?

Martin: Hm, so ganz genau kann ich das gar nicht sagen. Letztes Sylvester ging das jedenfalls bis zum nächsten Abend weiter...

NA:. Immer wieder fette Bookings, Grüne Sonne, Super Rave – was dürfen wir von Euch noch alles erwarten? Was steht noch in der Pipe?

Martin: Wir werden es den Blättern gleichtun und ein sehr buntes und wie immer hochwertiges Programm in den Herbst schicken. Und alles andere steckt noch so tief in der Pipeline, dass man es noch nicht aussprechen darf, sonst verkriecht es sich am Ende wieder…

NA: Vielen Dank!
Zum fünfjährigen Jubiläum haben die Macher der Roten Sonne ein Line Up der Spitzenklasse gebucht, um die Festivitäten in angemessenem Rahmen zu begehen:

Am Freitag kommt Neo Disco-Ikone Prins Thomas aus Oslo. Während es um seinen musikalischen Partner und Wegbegleiter Lindström dieser Tage etwas stiller geworden ist, rieselt aus der Nadel des Norwegers eine stete Dosis kosmischen Sternenstaubs. Nicht weniger filigran geht Margaret Dygas zu Werke. Die umtriebige Polin produziert ihre Tracks komplett selbst, und dass sie dabei richtig gut ist, beweisen nicht nur ihre Veröffentlichungen auf Perlon und Contexterrior, sondern auch ihre fabulösen DJ-Sets. Für Live-Unterhaltung sorgt der hypnotisch-psychodelische Smaul-Label-Act Flug 8 und für lokalpatriotischen Support Edgar 9000.

Am Samstag geht es nicht weniger beeindruckend weiter. Martyn aus Rotterdam steht seit ein paar Jahren an der Speerspitze einer musikalischen Bewegung, die im Spannungsfeld von Detroit Techno, Chicago House und Dubstep residiert. Sein Album „Great Lengths“ ist schon jetzt ein Klassiker, genauso wie seine Releases auf Labels wie 3024, Tectonic oder Apple Pips. Wenn der Wahlamerikaner hinter den Turntables so abgeht wie bei seinem letzten Besuch in München, dann erwartet uns eine schweißtreibende Nacht. Bei Oleg Poliakov aus Paris zählt ganz klar Qualität vor Quantität. Seine raren Veröffentlichungen, u.a. auf Circus Company, sind wahre Clubbomben, die sich wohltuend vom Einheitsbrei des 08/15 Minimal House abheben. Definitiv einer der Künstler, die man im Auge behalten sollte! Zum Abschluss der Feierlichkeiten gibt’s noch mal eine gesunde Portion Bass von der Teutonischen Wuchtbrumme aka Anette Party, der immer für ein dickes Set und gewaltige Emotionen gut ist.

Bleibt nur noch eines zu sagen: Happy Birthday Rote Sonne!!!

Kommentare zur News

von
happy birthday & auf weitere fünf jahre!! :)
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