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Rubrik:Musik, Lifestyle, Szene, Kultur
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Fuck you I won't buy what you sell me
Was den Deutschen ihr Sommerhit (bzw. den Münchnern ihr Wiesn-Hit), ist den Engländern ihr Weihnachts-Chartbreaker.

Foto: trip wire nyc/flickr/ wikipedia
Der Gewinner der letzten Staffel, der 18-Jährige McElderry, wurde mit seiner Single "The Climb" daher schon als Weihnachts-Abräumer 2009 gehandelt. Doch dann passierte etwas, mit dem keiner gerechnet hatte: Ein Internet-Demokratie-Putsch par excellence machte das uralte "Killing in the name of" von Rage Against The Machine zum britischen Weihnachts-Hit 2009. Statt eines glattgestriegelten Fernsehlieblings trug damit eine Band den Sieg davon, die zwar eine riesige Fangemeinde hinter sich vereint, bis dato aber keinen einzigen Nummer 1-Hit hatte.

Foto: flickr/wikipedia
So wurde der 17 Jahre alte RATM-Track zum meistverkauften Song in der Vorweihnachtszeit. Und dagegen konnte selbst die gut geölte Marketing-Maschinerie von The X-Factor nichts ausrichten.
Simon Cowell, Produzent von The X-Factor, soll Jon Morter sogar persönlich angerufen haben, um ihm seine Glückwünsche auszusprechen. Morter erklärte: "Ziel der Aktion war es nicht, The X Factor zu dissen. Fans dieser Sendung mögen Musik genauso wie wir - ich habe nichts gegen sie. Wir waren es nur satt, dass sie es immer auf die Weihnachts-Nr. 1 schaffen." Währenddessen haben RATM angekündigt, als Dankeschön an die Fans ein 2010 ein Gratis-Konzert in London zu spielen. Zack de la Rocha war "völlig aus dem Häuschen", wie er der BBC sagte.
Auch in Deutschland sind mittlerweile ähnliche Aktionen geplant - mehr dazu findet Ihr hier
Auch in Deutschland sind mittlerweile ähnliche Aktionen geplant - mehr dazu findet Ihr hier








Pressekonferenz - Paul Kalkbrenner am 21.05.2012 in München