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Rubrik:Musik, Kolumne
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Flotter Dreier: Florence & The Machine, Scooter + DJ Hell´sche House Remixes
Musik, Musik, Musik... Täglich flattern neue Scheiben ins Nachtagenten Büro. In der Rubrik "Flotter Dreier" werden die besten Veröffentlichungen kurz und knackig vorgestellt. In dieser Woche mit drei Alben, die wie gemacht scheinen für den Herbst! Dabei ist dieses Mal das neue Album von Florence & The Machine, der Rückkehr der Krawall-Pop-Raver Scooter und einer House-Remix-Compilation des Hell´schen Teufelswerks.

Weiterentwickelt nennt man wohl den Vergleich zwischen dem Debüt und „Ceremonials
VÖ: 28. Oktober 2011 | Label: Island (Universal)

Vokuhila und Goldkettchen lehren Deiner Nachbarschaft das fürchten? Dein letztes Geld wird lieber zum tunen Deines übermotorisierten Kleinwagens verwendet als Deine „Schnalle“ zum essen auszuführen? Dann darf dieses Album auf keinen Fall im 10fach CD-Wechsler fehlen. Harte Techno- und Trance-Beats lassen jedes Proletenherz höherschlagen. Dazu die "sanfte" Megaphone-Stimme von Hans Peter Baxxter aka Scooter und scheinbar nie enden wollende „yeah“-Gesänge des Publikums im Hintergrund bringen jeden verzweifelten Spieleabend in Partystimmung. Aber auch Freunde des schlechten Geschmacks und Verehrer der Kultserie „New Kids Turbo“ kommen bei den 16 neuen Tracks voll auf ihre Kosten. Highlight ist der „Suck my Megamix“-Bonustrack auf CD 2, der quasi als Medley alle 46 Scooter-Hits beinhaltet und sich somit als längste Scooter-Single der Welt betiteln darf (und damit entsprechend über die länge einer ganzen CD geht). Pflichtprogramm für alle humoristisch angehauchten Musikfreunde und absolutes NoGo für alle, die sich und ihre Umwelt gerne mal etwas zu ernst nehmen.
VÖ: 14. Oktober 2011| Label: Sheffield (Edel)

Es war damit zu rechnen, dass auf das Hell´sche Teufelswerk eine Vielzahl an Remixen folgen würde. Für den geneigten Fan oder jene, die einfach nicht genug bekommen können, gibt es nun mit der Veröffentlichung der House Remixe ein erstes Paket voll mit Abwandlungen. Und puh, auch wenn unter den neun Remixen fünfmal The Angst neu interpretiert wurde, so hört man das nur bei vollem Bewusstsein dieser Tatsache wirklich heraus. Denn so unterschiedlich die Neu-Interpreten, so unterschiedlich auch die Styles. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass - um nur ein paar zu nennen - Deniz Kurtel & Wolf+Lamb, Peter Kruder, Ian Pooley und Solomun die Finger im Spiel hatten. Gewiss keine Scheibe zum geradeaus durchlaufen lassen. Doch das darf man bei einer Remix-Compilation auch nicht wirklich erwarten. Allerdings kommen die Tracks frisch und durchaus jeder für sich stimmig über die Boxen, so dass sie innerhalb einer selbsterstellten Playlist durchaus zu Glanz erstrahlen können.
VÖ: 21. Oktober 2011 | Label: Gigolo Rec






Pressekonferenz - Paul Kalkbrenner am 21.05.2012 in München