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Rubrik:Musik, Kolumne
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Autor:Redaktion Allstars
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Flotter Dreier: Disturbed, Marteria & Hurts

Musik, Musik, Musik... Täglich flattern neue Scheiben ins Nachtagenten Büro. In der Rubrik „Flotter Dreier" werden die besten Veröffentlichungen kurz und knackig vorgestellt. In dieser Woche mit harten Klängen von Disturbed, Hip Hop von Marteria und Synthie-Pop von Hurts.
DisturbedAsylum

Pommesgabel raus, Ellebogen raus, ab ins Moshpit. Die Chicagoer Metaller von Disturbed kommen mit ihrem fünften Studio-Album Asylum um die Ecke. Und hier geht’s wie gewohnt zur Sache: Harte Schrei-Parts wechseln sich mit melodischen Gesangs-Parts ab, das Ganze vom vielleicht tiefsten, wummernden Bass dieses Planeten begleitet. Fette Riffs und der dauernde Einsatz der Doublebass machen jeden Headbanger glücklich. Die Vorabsingle „Another Way to Die“ ist ein typisches Beispiel für einen Disturbed-Song. Die Strophe bündelt die komplette Energie, die dann im Refrain, den man auch gerne mitschreien darf, raus gelassen wird. Live sorgt das für einige Circle Pits und Walls of Death, und der geneigte Fan wird auch zuhause den Kopf nicht ruhig halten können und nach übermäßigem Konsum der Platte Nackenschmerzen haben, so viel steht fest. Alles in Allem ein solides Disturbed Album. Wer Neues erwartet, wird enttäuscht sein, aber welcher Disturbed-Fan erwartet schon Neues?

VÖ: 27. August 2010 | Label: Warner
MarteriaZum Glück in die Zukunft

Ein weiteres Album, auf das wohl viele Musikliebhaber schon lange gewartet haben. Eine Langspielplatte, welche facettenreicher für einen Hip Hop-Act nicht sein könnte. Viele Einflüsse aus den Bereichen Dubstep und Grime – warme, energievolle Synthie-Beats und das Ganze versehen mit einem einfallsreichen, Wortspiel-begabten Marteria. Seine tiefe, ruhige Stimme macht das Werk komplett, welches mit weiteren namhaften Künstlern wie Jan Delay, Peter Fox, Casper, Yasha und Miss Platnum geschmückt ist. Marterias alter Ego Marsimoto hat es sich natürlich auch nicht entgehen lassen, sich das ein oder andere Mal auf der Scheibe hören zu lassen. Fazit: Entertainment pur, abwechslungsreiche Musik und der Beweis, dass man viel aus Rapmusik machen kann. Zwölf runde Dinger, alle Instrumentals und drei Bonuslieder inklusive!

VÖ: 20. August 2010 | Label: FOUR MUSIC (Sony BMG)
Hurts - Happiness

Zurück in die 80er, nur besser. So lässt sich das Debüt der beiden Manchesteraner von Hurts mit einem Satz beschreiben. Da wäre zum einen die Über-Single „Wonderful Life“, die es schon vor geraumer Zeit zu Internet-Berühmtheit gebracht hat mit inzwischen über 4mio youtube-Klicks. Der Track stieg auf Platz 2 in den deutschen Single Charts ein, was bestimmt kein Gütesiegel für hervorragende Musik ist, in dem Fall jedoch sehr wohl. Zum anderen ist der Rest von Happiness ebenfalls vollgepackt mit hymnischen Synthie-Pop, der einen fesselt, nicht mehr los lässt und irgendwo zwischen den Pet Shop Boys und Take That angesiedelt ist. Mag mancher Track anfangs einfältig wirken, so ändert sich das meist im nächsten Moment und die Songs offenbaren ihre ganze Größe. Bester Track des Albums / des Jahres ist „Wonderful Life“, doch auch die restlichen Songs sind rundum gelungene Synthie-Pop-Perlen.

VÖ: 27. August 2010 | Label: FOUR MUSIC (Sony Music)

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