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Rubrik:Lifestyle, Szene, Kolumne
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Clubgeflüster
Von wegen Sommerloch! Im größten Dorf der Welt geht in der Gastro- und Clubszene so einiges. Es ist wieder manches im Umbruch, an der einen Ecke gibt es Neueröffnung, am anderen Ende schließt ein Club nach dem anderen. Wir bringen Licht ins Dunkel.

Münchens größter Club hat Insolvenz angemeldet. Anfang des Jahres würde das 3000 m² Areal noch von den neuen Besitzern mit LED-Decke ausgestattet und jetzt regiert dort der Insolvenzverwalter. Im ehemaligen 4004 blieben immer häufiger die Gäste weg. Mittlerweile läuft eine Werbekampagne mit dem Motto „Jetzt erst recht“. Jeden Freitag und Samstag kosten die Getränke nur noch die Hälfte.
Spielwiese steht zum Verkauf
Kleines Rätsel: „Objektbeschreibung: Es handelt sich hierbei um eine bekannte und sehr erfolgreiche Location am Ostbahnhof. Der Club verfügt über zwei Areas, die absolut eigenständig und parallel genutzt werden können. Die Location befindet sich in gutem Zustand und wird schlüsselfertig übergeben.“ Na was könnte das sein? Noch ein Tipp, der rotgestrichene Club beherbergte früher die Milchbar und das K41. Irgendjemand Interesse?

Langsam hat man sich daran gewöhnt, dass das P1 ein Stockwerk höher liegt und eine Nummer größer geworden ist. Fast vergessen, dass man sich hier nur in einer Ausweichlocation befindet und unten der große Umbau stattfindet. Nun kommt das erste Datum in den Umlauf, wann genau diese Umbaumaßnahmen ein Ende haben sollen. Zwei Wochen nach der Wiesn, am 21. Oktober soll die große Wiedereröffnung stattfinden.
Schon wieder vorbei: Flashbox
Die Macher der Flashbox, Nick Valerio Mannu, Thorleif Griess-Nega, Ayhan Durak, Daniel Laurent und Nikias Hofmann gehen ab diesen August wieder getrennte Wege und konzentrieren sich nach einem Jahr für alle Seiten abwechslungsreicher Zusammenarbeit wieder auf ihre jeweiligen beruflichen Schwerpunkte: Agenturleistungen, Clubbetrieb und Mode. Die Flashbox mit dem derzeitigen Konzept und unter derzeitigem Namen wird nicht weiter bestehen bleiben, jedoch wird nach einer kurzen Umbau- und Konzeptionsphase über den August Nick Valerio Mannu die Location mit neuen Partnern und neuem Konzept im September weiterbetreiben. So schnell kann ein Jahr umgehen.

Wie bereits hier berichtet, vollzieht das Lola & Ludwig Anfang September einen Namens- und Imagewechsel. Aus königlich-kaiserlich wird nun etwas Undergroundiges unter dem Namen 8 Below. Die vorherrschende Musikrichtung ist Indie und Rock, doch auch altbekannte Regulars wie der „Heimatabend“ finden hier weiterhin ihren Platz. Neu dabei ist der Milchbar-Macher Michael Faltenbacher.
Restauranteröffnung: Isargold
Apropos Faltenbacher. Die Gastrobrüder scheinen mit der Milchbar, der Elli Disco, den Harry Klein, den Griechen Cavos und Molos nicht genug zu tun zu haben. In der ehemaligen Grinsekatze und dem eheehemaligen „Rechts der Isar“ eröffnete er zusammen mit Fernsehkoch Martin Baudrexel das Restaurant Isargold. Statt Gerüchteküche gibt es hier heimatliche, deutsch-österreichische Küche auf hohem Niveau.
Filmcasino am Odeonsplatz mit neuen Betreibern
Die A-Prominenz der Münchner Gastronomen hat sich dem Filmcasino angenommen, um hier bald auch Partys steigen zu lassen (wir berichteten). Mit im Boot ist Szenegastronom Constantin Wahl (Pacha), Matthias Scheffel (Optimolwerke) und Max Braunmiller (089Bar). Der Charakter eines echten Programmkinos soll aber erhalten bleiben, jedoch ergänzt mit Veranstaltungen. Licht aus, Spot an – wir freuen uns drauf!





