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Rubrik:Szene, Spezial
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Autor:Redaktion
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Berliner Detektive als (Nacht)agenten im Einsatz

Berlin ist nicht nur bekannt für seine vielen Sehenswürdigkeiten. Nein, die deutsche Hauptstadt ist darüber hinaus auch eine echte Partymetropole für Einheimische und Besucher aus der ganzen Welt. Hier gibt es am Potsdamer Platz den 40 Seconds Club, den Nuke Club in Berlin-Friedrichshain und das Kreuzberger SO36. Dank des gut ausgebauten öffentlichen Verkehrsnetzes in der Stadt kommen die Leute nach dem Feiern auch immer wieder gut zuhause oder im Hotel an.
Alex macht blau und geht feiern

Gerade an den Wochenenden und Nachts fängt in der Hauptstadt der Bär an zu steppen. Tausende Menschen gehen raus und wollen feiern. Unter zahlreichen Tanzmäusen tummeln sich auch die Partylöwen Alex und seine Freunde. Heute Nacht wollen sie mal wieder so richtig "einen drauf" machen und ein paar "Puppen abschleppen".

Obwohl der liebe Alex ja eigentlich Migräne hat und deshalb sogar zum Arzt gegangen ist, gelingt das Party machen wunderbar. Kein Wunder, gab es den Arztbesuch doch nur, um etwas in der Hand zu haben, mit dem er seinen Arbeitgeber austricksen kann. Alex will nämlich mal wieder so richtig abgehen und feiern. Keine Frage, das hat er sich verdient, denn sein Beruf als Bäcker verlangt von ihm viel körperliche Arbeit und hohe Stressresistenz. Dazu kommt noch, dass sein Gehalt verhältnismäßig niedrig ist und er viele Überstunden macht.

Das ist nicht das erste Mal, das Alex sich krankschreiben lässt, um feiern zu gehen. Diese Show hat er schon öfter abgezogen. Zu seinem Unglück ist so ein Verhalten strafbar für ihn und für den Arzt. Alex riskiert seinen Job.

Arzt und Chef sponsern Zeit und Geld

Zusätzliche Urlaubstage sind einer der häufigsten Gründe von Arbeitnehmern für einen Lohnfortzahlungsbetrug. Es gibt jedoch noch andere Gründe, die oft genannt werden. Die Lentz Detektei Berlin hat in der Vergangenheit oft erlebt, dass Menschen nicht nur blau machen, weil sie in den Urlaub fahren, den Urlaub verlängern oder wie Alex feiern gehen wollen. Nein, sehr häufig kommt es vor, dass die Arbeitnehmer einfach Besseres zu tun haben, als für ihren Chef zu arbeiten. Da sind dann zum Beispiel Renovierungsarbeiten am eigenen Haus oder ein Umzug wichtiger. Das sind durchaus verständliche Gründe. Dennoch machen sich in so einem Fall sowohl der Arzt als auch der Arbeitnehmer strafbar. Es droht die fristlose Kündigung, eine Sperre vom Arbeitsamt, eine Lohnrückforderung des Arbeitgebers und obendrauf noch die Rechnung des Detektivbüros.
Es wird trotzdem blau gemacht

Manch einer plant die Selbstständigkeit oder einen Jobwechsel bei einem anderen Arbeitgeber und die "Krankheit" wird für das Vorstellungsgespräch genutzt. Generell sind viele Blaumacher anderweitig mit Arbeiten beschäftigt, zum Beispiel bei der Schwarzarbeit oder einem lukrativen Nebenerwerb.

Das alles ist laut dem deutschen Gesetz verboten und wird mit zum Teil saftigen Strafen honoriert. Und wenn zum Beispiel die Personalabteilung der Firma diese Auffälligkeiten und die häufigen Fehltage bemerkt und davon dem Chef berichtet, können alle Lügen ans Licht kommen. Denn sobald ein konkreter Verdacht bezüglich Lohnfortzahlungsbetrug oder Arbeitszeitbetrug vorliegt, steigt die Wahrscheinlichkeit, das der Chef die Sache aufklären möchte. Dafür schaltet er ein Detektivbüro ein, welches die Observation der Zielperson veranlasst. Fortan wird es Detektive geben, die für diesen Fall eingeteilt sind und auf äußerst diskrete Art und Weise die Zielperson beobachten, filmen und fotografieren.

Was macht ein Detektiv?

Die Detektive agieren sehr zurückhaltend und achten auf geltendes Recht und die hiesigen Gesetze, da sie keine Sonderrechte haben. Ihre besondere Ausrüstung und die spezielle Detektivtechnik erlaubt es ihnen, mehr herauszufinden als normale Bürger. Rechtlich stehen sie jedoch auf derselben Ebene. Sie haben jedoch mehr Möglichkeiten, eine Zielperson zu observieren und dadurch genügend Beweise für das Fehlverhalten zu sammeln.

Diese Art von Ermittlungen sind bei Detektiven in der heutigen Zeit völlig normal. Mehr als 75 Prozent der Fälle beschäftigen sich mit Krankschreibungs- oder Lohnfortzahlungsbetrug, Schwarzarbeit und anderen wirtschaftlichen Themen.

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