Taste/d & Global Warming präsentieren Bloody Beetroots Death Crew 77
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Beschreibung:
Comic-Leser kennen ihn noch als Bane, den Kerl mit der Catchermaske, der Batman beizeiten malträtierte. Die Raver von heute wissen: BLOODY BEETROOTS malträtiert nicht nur Superhelden, sondern alles, was kreucht, fleucht und Ohren hat. Yep, zur Abwechslung was Großes, haben wir uns so gedacht. Schließlich haben die Kollaborationen der REGISTRATUR mit TASTE/d mittlerweile eine hinreichend durchschlagende Tradition, die auf so manch geborstenes Trommelfelle und sturzbachartigem Kondenswasserfälle von der Decke zurückblicken kann. Als wir Boys Noize das letzte Mal in die Stadt holten, sollen einige vor Glück und Wahnsinn auf der Tanzfläche geplatzt sein. So weit so gut. Zeit ein neues Kapitel aufzuschlagen. Here they come. The part time punks. Der andere part ist dann... äh... Klassik.
Ok, Rave ist natürlich auch dabei. NuRave um genau zu sein. BLOODY BEETROOTS DEATH CREW 77 (die Crew bezieht sich auf seine beiden Lack-und-Leder-Schergen, die er stets mit im Gepäck hat) ist aber auch ein Name, der bereits bei der bloßen Aussprache schon scheppert. Noch besser kommt es allerdings, wenn man den Namen hinter dem Namen beleuchtet:
BLOODY BEETROOTS DEATH CREW 77 heißt nämlich in Wirklichkeit SIR BOB CORNELIUS RIFO. Keine Fragen mehr, oder? Klar das da nicht nur Etienne De Crecy sondern auch Steve Aoki eine Latte bekommt, diesen Typen – den man als eine Art Gesamtkunstwerk fassen muss – auf das jeweils eigene Label zu signen. Denn die Kombination, für die jener BLOODY BEETROOTS DEATH CREW 77 steht, ist alles andere als alltäglich. Mit Debussy und Chopin großgezogen entdeckte er bald die ausschweifenden Freuden des Rock’n’Roll und wieviel Spaß es machen kann, sich in seinen ohnehin schon zerrissenen Jeans auf einem Clubboden zwischen Bierflaschen und Kippenstummeln zu wälzen.
Punk, klar kenn ich, werden jetzt vielleicht einige denken. Aber das hier ist doch mehr. Dieser Knabe nimmt schließlich den Dreck von Punk, mischt ihn mit der Energie von Techno, streut einige Passagen eines dezidiert klassischen Musikverständnisses darüber und zieht das Gemisch mit einem lockeren Zug auf Ex weg. Wie sowas klingt haben sich bereits knapp 2.5 Millionen von Euch als Video von „Cornelius“ angesehen. Dirty shit, ganz ehrlich. Nicht umsonst war der Knabe mit zwei seiner EPs schon b ei I-Tunes in den Top Ten. Nicht umsonst erklingt sein Sound bei Video Games wie Fifa '09, Nba 2009, Need For Speed Pro Street und Need For Speed NITRO. Alles klar? Größenordnung verstanden? In diesem Sinne: Schneidet ein Loch in die Röhrenjeans, stellt den Schnaps kalt und kauft Eure Tickets jetzt. So groß ist die MUFFATHALLE schließlich nicht.
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