Masters Of Our Universe - Roots Manuva
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Beschreibung:
In der Reihe der Meister unseres Universums kann es ja nur eine Frage der Zeit gewesen sein bis der Wegbereiter des gesprochenen Wortes seinen Weg von der Insel aufs feste Parkett der Registratur schaffen würde.
Mensch, ROOTS MANUVA ist aber auch der Killer. Allerdings hat er nicht den HipHop erfunden, wie man fälschlicherweise nach dem ersten Satz vielleicht denken könnte, sondern vielmehr die Marke gesetzt, die für die ganz eigene und damit umso liebenswertere HipHop-Kultur Großbritanniens (also maßgeblich Londons) richtungweisend war. Grime und all seine Ableger, ihr wisst schon... Mit einem Schuß Jamaica im Blut dubbed es sich ja eh von Haus aus leichter und wer sich in den späten 80er Jahren in der Blüte seiner Ausgehjahre befand, an dem dürfte Rave als massenhysterisches Phänomen nicht vorbeigekommen sein.
Und so bewegt sich der Style dieses Herren zwischen genau diesen Größen, zwischen deepen Dubwelten, gebrochenen Beats, Breitwandelectronica mit Jungleeinschlag und Basslinien, die so verschwurbelt und verkifft über den Floor zittern, dass man aufpassen sollte, nicht über die eigenen weichgeklopften Knie zu stolpern. Dazu knüppelt Mr. MANUVA seine Lyrics irgendwo zwischen Dancehallduktus und griffigem Eastsideschnodder um die Ohren.
„Brand New Second Hand“ aus dem Jahre 99 gehört zum kleinen Einmaleins dieses Sounds und eigentlich dürfte kein Einziger dieser kleinen Dizzee Rascals da draußen überhaupt auch nur eine CD brennen, ohne vorher dieses Album oder wenigstens die Nachfoger „Run Come Save me“ bzw. „Dub Come Save Me“ komplett auswendig zu können. Das machen die aber eh alle freiwillig, weil eben jeder schon nach drei Takten versteht, dass man von diesen Beats was lernen kann.
Nicht zuletzt wegen dieses Mannes finden die Verständigen unter uns den Hip Hop von der Insel bedeutend glaubwürdiger und tighter als das Mercedes-Benz-Hochglanz-Geblubber der Goldkettchen-Gangster der US of A. Also echt, schaut Euch nur mal das Video zu „Wittness“ an und ihr seht, wie man sich Respekt verschafft ohne pausenlos über die Länge seines Lassos zu kontemplieren. Aber NINJA TUNE und die Tochter BIG DADA sind ja auch deshalb Qualitätssiegel weil ROOTS MANUVA hier releast, innit? Das neue Album „Slime & Reason“ vom August letzten Jahres kann als Beleg herangezogen. Differenzierter geht’s nicht.
Am heutigen Abend mit DJ MK, der auch als Haus- und Hof DJ des Jungen Herrn Rascal fungiert. Großes Ding. Ein MASTER OF OUR UNIVERSE eben.
www.myspace.com/rootsmanuva, www.mastersofouruniverse.com, www.dieregistratur.de, www.blameitonlondon.com
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29 User (davon 0 Buddys)
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Für eine zeit war der Link in der dropdown box auf der frontpage weg, seit paar Tagen isser wieder da.
Auf dieregistratur.de isses von gestern auf heute verschwunden, und weder MK noch manuva hat was dazu auf der homepage.
Müssen wir wohl am 19.02 nach Camden ins Koko ;)






