Ninja Tune Night: Bonobo

Ninja Tune Night: Bonobo
GRETCHEN, Berlin
Datum:Thursday, 09.02.12
Eintritt:unbekannt
Beginn:23:00 Uhr
Typ:Club
Künstler:Box 1: Bonobo *DJ-Set* [Ninja Tune, UK] | Raffertie [Ninja Tune, UK] | Blue Daisy [Black Acre, UK] | Lapalux [UK] | Delfonic [Oye Records]

Beschreibung:

BONOBO: Komplex und feinsinnig. Einfach fabelhaft.
Mit seinem wohl bis dato zeitgemäßesten Album „Black Sands“ bewies Bonobo, dass seine Fähigkeiten als Künstler weit über die Subgenres von Dance Music hinausgehen und er alle Tricks und Kniffe des digitalen Zeitalters beherrscht. Ob brasilianischer Flair oder Reminiszenzen an chinesische Art-Filme, pumpende Beats, düstere Synthies, wunderschöne Melodien oder zerstückelte Vocals - die Komplexität seiner Produktion und die Feinsinnigkeit, mit der sie erreicht wird, ist schon unglaublich. Bonobos Verständnis für Komposition und Arrangement von Liveinstrumenten (die meisten davon von ihm selbst eingespielt) verliehen dem Album eine gewisse epische Reichweite sowie eine emotionale Anziehungskraft. Nun haben sich einige Künstler an die Songs dieses Werkes begeben, um sie neu zu interpretieren. Daher feiern wir heute Abend die Veröffentlichung seines neuen Albums „Black Sands Remixed” und sind heiß auf das
frische Material.
Nach Releases auf Planet Mu, Black Acre und Super veröffentlichte der junge, hochtalentierte Produzent Raffertie alias Benjamin Stefanski mit „Visual Acuity“ seine erste EP für Ninja Tune. Auf dem Titeltrack gab’s einen wilden Mix aus 8Bit-HipHop, UK Garage, Wonky, IDM und Breakbeat. Es folgten verträumt schimmernder Post-Dubstep- Ambient, Techhouse und am Ende noch etwas UK Funky. Über vier Tracks hinweg spielte Raffertie hier unermüdlich mit Tempos und Genres, und so darf man auf sein Debütalbum gespannt sein, was in diesem Jahr via Ninja Tune erscheinen soll. Blue Daisy, DJ und Produzent aus London, der sich der Öffentlichkeit stets mit Gasmaske präsentiert, mag es bassgewaltig und eher dunkel. Seine Naturinspirationen scheinen eher einer post-apokalyptischen Science-Fiction-Welt zu entspringen. Auf
seinem im Herbst letzten Jahres veröffentlichten Debütalbum „The Sunday Gift“ verarbeitete er die Einflüsse aus HipHop und den Auswüchsen britischer Bass-Musik zu flimmernden Soundteppichen. „Londons best kept secret“ (Boomkat) gelingt es mit seiner aufreibenden Musik eine subtile Bedrohung immer weiter anschwellen zu lassen und den Ausbruch dann tatsächlich noch traumatischer zu gestalten als die Angst vor diesem. Lapalux, spätestens bekannt seit seiner EP „Many Faces Out Of Focus“ und seinem Bootleg Remix von Gwen Stefani’s „Luxurious“, sowie unser Resident Delfonic freuen sich ebenfalls auf euch. Bei den Ninja Tune Nights gilt es immer wieder, eine aufregende Bekanntschaft mit dem eklektischen Label zu machen.

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