c.neeon
Beschreibung:
Die Herbst/Winter 09/10 Kollektion von c.neeon ist von der russischen Künstlerin Sonia Delaunay inspiriert, die Anfang der ersten Hälfte des 21. Jahrhunderts den Orphismus mitentwickelt hat. Die Kollektion nimmt den experimentellen Gebrauch von Farbfeldern und geomtrischen Formen auf. Um den Charakter der Entwürfe durch passende Accessoires zu unterstreichen, entschlossen sich c.neeon zur Kooperation mit zwei Berliner Accessoires-Labeln : "Die modernen retro-inspirierten Silhouetten der MYKITA Collection No. 2 und die skulpturalen Hüte von Rike Feurstein bilden eine perfekte Ergänzung unsrer Entwürfe", so Clara Leskovar von c.neeon, "die Entscheidung, zusammenzuarbeiten fiel sehr rasch. Rike Feurstein hat ihre Modelle für die Show farblich auf unsere Kollektion abgestimmt".
Sonja Delaunays Kunst beginnt derzeit wieder ein großes Publikum zu begeistern. Mehrere Ausstellungen präsentieren aktuell ihre Werke. Gleichzeitig wäre Max Bill in diesem Jahr hundert Jahre alt geworden. Beide Künstler üben eine große Faszination auf das c.neeon Designerteam aus und dienen als Inspirationsquelle für die aktuelle Herbst/Winterkollektion 2009/2010. Delaunays Vielseitigkeit beispielsweise in ihrer Farbfülle oder ihren „invented pasted cutouts”, die sie nach Matisse weiterentwickelte
sowie Bills klare geometrische Formen- und Flächengestaltung dienten bei "One cannot live without champagne and gypsies" als Orientierungsgröße, insbesondere bei den großflächigen handgearbeiteten Blumendrucken. Als Stoffe dienen Seidenchiffon, Seidentwill, Baumwolle Voile und Jersey sowie feste Gabardine. Die Farbpalette focussiert auf Rot und Pink, die mit Grün- Beige- und Nachtblautönen kombiniert werden. Die Schnittechnik lehnt sich an Bills Quadrate an. Faltungen und Schnittlinien sollen sich aus der besonderen Flächengestaltung ergeben.
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MYKITA
Die Philosophie hinter den MYKITA Kollektionen ist die ständige Suche nach intelligenten technischen Lösungen, der kreative Umgang mit modernen Materialien und die langjährige Erfahrung im Brillendesign. Jede MYKITA Brille wird in der firmeneignen Manufaktur in Berlin von Hand gefertigt.
Stars der Show sind Modelle INGRID und HERBIE. Sie stammen aus der Collection No. 2, der Acetat-Linie, mit dem für MYKITA charakteristischen, schraubenlosen Gelenk.
INGRID, benannt nach der Filmikone Ingrid Bergmann, ist eine klassische 40er-Jahre-Form, wie sie die Schauspielerin zu Zeiten ihres großen Filmerfolges "Casablanca" getragen hat. Die für diese Zeit typischen runden Gläser im Zusammenspiel mit dem geschwungenen Rahmen markieren den Beginn der Brille als modisches Accessoire.
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Rike Feurstein
Rike Feurstein eröffnete Ende 2005 in Berlin-Mitte Showroom und Atelier, nachdem sie zuvor mit Hutmachern in New York und London gearbeitet hatte.
Die Designs ihrer Hüte, Mützen und Schals sind stets klar und minimalistisch- oftmals von skulpturalem Charakter. Für ihre typischen Wollmützen und
Schals aus dichter, reiner Wolle hat Rike Feurstein einen rechtlich geschützten Häkelstich entwickelt. Ein weiteres Markenzeichen ihrer Arbeit ist die Einprägung eines Ripsbandes, die den Filzhut auf subtile Weise unterteilt, ohne - wie ein traditionelles Hutband - von seiner modernen Gesamtform abzulenken. Rike arbeitet vorzugsweise mit Kaninchenhaarfilz,
Seide, Leder und anderen hochwertigen, natürlichen Materialen. Die in Berlin handgefertigten Accessoires sind in hochwertigen Geschäften weltweit erhältlich, wie z.B. bei Barney’s New York, Harvey Nichols London und Le Bon Marché Paris. Die Winterkollektion 2009/10 ist inspiriert vom russischen Schriftsteller Mikhail Bulgakov und seiner phantastischen Satiere "Der Meister und Margarita".
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